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Sachsen: Firmen setzen stärker auf ausländische Mitarbeiter

Immer mehr Betriebe in Sachsen setzen auf ausländische Arbeitskräfte. Von den landesweit 102.900 Betrieben beschäftigte voriges Jahr jeder Vierte (25…

Fakten

  • In Sachsen sind 25 Prozent der Mitarbeiter ausländischer Nationalität.
  • Im Jahr 2015 waren es noch 10,2 Prozent, im Jahr 2020 18 Prozent.
  • Deutschlandweit haben 4 von 10 Betrieben ausländische Mitarbeiter.
  • In Baden-Württemberg und Hessen liegt der Anteil sogar bei fast 50 Prozent.
  • Der sächsische Arbeitsmarkt ist auf Zuwanderung angewiesen.
  • Jeder Dritte der rund 180.000 Altersabgänge wegen fehlenden Nachwuchses nicht nachbesetzt werden kann.
  • In Leipzig und Dresden gibt es den höchsten Anteil an ausländischen Mitarbeitern, nämlich rund jeder dritte Betrieb.
  • Im Erzgebirgskreis sind es nur 16 Prozent.
  • Arbeitskräfte aus Polen in Sachsen verdienen im Mittel 816 Euro weniger als Beschäftigte mit deutschem Pass.
  • Arbeitskräfte aus Tschechien verdienen im Mittel 957 Euro weniger als Beschäftigte mit deutschem Pass.
  • Die Migration sorgt dafür, dass frei werdende Stellen überhaupt nachbesetzt werden könnten.
  • Die Beschäftigungsquote der Deutschen liegt trotz des Zuwachses ausländischer Arbeitnehmer stabil bei 70 Prozent.
  • Unternehmen mit internationalen Belegschaften zeigen sich regional in Sachsen großartige Unterschiede.