BBC: Ex-Google-Manager Matt Brittin wird neuer Senderchef
Der frühere Google-Top-Manager Matt Brittin wird der neue Senderchef der weltberühmten britischen Rundfunkanstalt BBC. Der 57-Jährige werde das Amt i…
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Fakten
- Der frühere Google-Top-Manager Matt Brittin wird der neue Senderchef der weltberühmten britischen Rundfunkanstalt BBC.
- Britten folgt auf Tim Davie, der im November nach einer Kontroverse um die Bearbeitung einer Rede von US-Präsident Donald Trump als Senderchef zurückgetreten war.
- Eine damit verbundene milliardenschwere Klage wird 2027 in den USA verhandelt.
- Gerade jetzt brauchen wir mehr denn je eine florierende BBC, die für alle in einer komplexen, unsicheren und sich schnell verändernden Welt funktioniert
- Die BBC sei ein "einzigartiges britisches Gut", er fühle sich geehrt, die Rolle des Senderchefs übernehmen zu können.
- Der Brite seit 2007 bei Google, ab 2014 war er dort als Präsident für Europa, den Nahen Osten und Afrika tätig.
- 2025 trat Brittin von seinem Posten zurück und nahm sich eigenen Angaben nach eine Auszeit.
- Die BBC befand sich in den vergangenen Monaten in einer schweren Führungskrise.
- Für seine Sendung "Panorama" hatte der Sender unterschiedliche Teile der Rede Trumps vom 6. Januar 2021 zusammengeschnitten und diesen Fehler später auch eingeräumt.
- Der Fall gilt als maßgeblicher Grund für den Rücktritt von Davie und der für die Nachrichtengeschäft verantwortlichen Journalistin Deborah Turness.
- Trump verklagte die BBC im Laufe des Skandals auf zehn Milliarden Dollar, der Sender soll ihn "falsch und diffamierend" dargestellt haben, so der Vorwurf.
- Verhandelt werden soll die Klage ab Februar 2027 in den USA.
- Die BBC sah für eine Verleumdungsklage von Beginn an keine Grundlage.
- Davie verlässt die BBC laut dem Sender im April.
- Als Interims-Senderchef übernimmt Rhodri Talfan Davies, bevor Brittin am 18. Mai sein Amt antritt.
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