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Was macht ein Wolf in der Stadt?

Der Wolf ist in Deutschland wieder heimisch, 219 Rudel wurden zuletzt gezählt. Was manche Menschen beunruhigt: Selbst in Städten wurden nun schon ver…

Fakten

  • Der Wolf ist in Deutschland wieder heimisch, 219 Rudel wurden zuletzt gezählt.
  • In mehreren deutschen Städten wurden Wölfe bereits beobachtet, wie Hannover, Bremen, Greven, Lüdenscheid und Köln.
  • Die Situation mit Wolfssichtungen in Städten ist jedoch nicht zu besorgen, da die Tiere nicht eine feste Ansiedlung haben wollen.
  • Junge Wölfe verlassen ihr Rudel, um eigene Reviere zu finden und legen teils weite Strecken zurück.
  • Städte sind für Wölfe keine gezielten Aufenthaltsorte, sondern werden eher zufällig und häufig nachts passiert.
  • Wölfe in Deutschland kommen mittlerweile in vielen Bundesländern vor.
  • Einzeltiere können grundsätzlich überall auftauchen, auch in Regionen ohne etablierte Rudel.
  • Es gibt in Deutschland keine bestätigten Fälle, in denen ein gesunder, wild lebender Wolf einen Menschen angegriffen hat.
  • Begegnungen mit einem Wolf sind meist kurz und die Tiere ziehen sich schnell zurück.
  • Die Tollwut gilt aber in Deutschland seit vielen Jahren als ausgerottet.
  • In Deutschland sterben pro Jahr mehr als drei Menschen durch Hundebisse, geschätzt werden jedes Jahr Zigtausende Menschen von Hunden gebissen.
  • Wenn man dem Tier sehr nahe kommt, sollte man sich vorsichtig zurückziehen und auch dem Tier die Gelegenheit geben, sich zurückzuziehen.
  • Man sollte nicht weglaufen, sondern versuchen, ruhig zu bleiben, und sich langsam entfernen, wenn ein Wolf beginnt sich zu nähern.
  • Wölfe sind von Natur aus scheue Tiere, die den Menschen meiden und ihn auch nicht als Beute ansehen.
  • Es gibt keine bestätigten Fälle, in denen ein gesunder, wild lebender Wolf einen Menschen angegriffen hat, aber es gibt Angriffe in anderen Regionen Europas.
  • In ganz Europa wurden durchschnittlich etwa vier Wolfsangriffe pro Jahr dokumentiert, in rund 90 Prozent der Fälle handelte es sich dabei um tollwütige Wölfe.
  • Der Nabu empfiehlt, Hunde in Wolfsgebieten anzuleinen und sich bei einer Begegnung gegebenenfalls langsam zurückzuziehen.
  • Die Leinenpflicht ist während der Brut- und Setzzeit und in Wäldern mit besonderer Ausweisung zu beachten.
  • Sichtungen von Wölfen sollten den zuständigen Behörden gemeldet werden, um das Monitoring zu unterstützen.
  • Naturschutzverbände kritisieren das Gesetz, das den Wolf in das Jagdgesetz aufnehmen will, und halten es für die falsche Maßnahme.
  • Die besten Mittel, um Nutztiere zu schützen, seien geeignete Zäune oder Hütehunde.
  • Wölfe, die viele Nutztiere reißen oder sich problematisch gegenüber Menschen verhalten, können bereits jetzt erschossen werden.