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Chemie- und Pharmaindustrie: Tarifabschluss für 585.000 Beschäftigte trotz schwerer Branchenkrise
Die rund 585.000 Beschäftigten in der deutschen Chemie- und Pharmaindustrie erhalten mehr Geld. Darauf haben sich die Branchengewerkschaft IG BCE und…
Hier finden Sie den kompletten Artikel:
Fakten
- Die deutsche Chemie- und Pharmaindustrie hat sich mit rund 585.000 Beschäftigten einigen
- Der Tarifabschluss ist die erste größere Einigung in der deutschen Industrie in diesem Jahr.
- Die Laufzeit des neuen Tarifvertrags reicht über 27 Monate bis Ende Mai 2028.
- Unternehmen, die nicht wesentlich von der Krise betroffen sind, können eine oder beide Stufen der Tariferhöhung um drei Monate vorziehen.
- Für 2026 und 2027 zahlen die Unternehmen zudem einen Beitrag zur Beschäftigungssicherung von je 300 Euro pro Mitarbeiter und Jahr.
- Für Auszubildende ist 150 Euro vorgesehen.
- Das Geld fließt in den seit 2010 bestehenden Demografiefonds der Branche, der bisher genutzt wird, um Altersteilzeit und betriebliche Altersversorgung zu finanzieren.
- Der Iran-Krieg hatte die Lage verschärft, denn die Branche ist vom Anstieg der Energiepreise stark betroffen.
- Die Chemieindustrie ist die drittgrößte Industriebranche in Deutschland nach dem Auto- und Maschinenbau.
- Dem Chemieverband VCI zufolge erzielte sie 2025 einen Umsatz von rund 220 Milliarden Euro.
- Die Branche produziert 20 Prozent weniger als 2018, zahlt aber deutlich höhere Tariflöhne.
- Der aktuelle Tarifvertrag war Ende Februar ausgelaufen.
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