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Chemie- und Pharmaindustrie: Tarifabschluss für 585.000 Beschäftigte trotz schwerer Branchenkrise

Die rund 585.000 Beschäftigten in der deutschen Chemie- und Pharmaindustrie erhalten mehr Geld. Darauf haben sich die Branchengewerkschaft IG BCE und…

Fakten

  • Die deutsche Chemie- und Pharmaindustrie hat sich auf einen Tarifabschluss mit den Arbeitgebern geeinigt.
  • Die rund 585.000 Beschäftigten in der deutschen Chemie- und Pharmaindustrie erhalten mehr Geld.
  • Der Tarifabschluss ist die erste größere Einigung in der deutschen Industrie in diesem Jahr.
  • Die Laufzeit des neuen Tarifvertrags reicht über 27 Monate bis Ende Mai 2028.
  • Unternehmen, die nicht wesentlich von der Krise betroffen sind, können eine oder beide Stufen der Tariferhöhung um drei Monate vorziehen.
  • Für 2026 und 2027 zahlen die Unternehmen zudem einen Beitrag zur Beschäftigungssicherung von je 300 Euro pro Mitarbeiter und Jahr.
  • Die Laufzeit des neuen Tarifvertrags beginnt im Januar 2027.
  • Der Tarifabschluss spiegelt die Krise der Branche wider.
  • Die Chemieindustrie ist die drittgrößte Industriebranche in Deutschland nach dem Auto- und Maschinenbau.
  • Dem Chemieverband VCI zufolge erzielte die Chemie- und Pharmabranche 2025 einen Umsatz von rund 220 Milliarden Euro.
  • Die Branche ist vom Anstieg der Energiepreise stark betroffen.
  • Die Chemieindustrie erlebt ihre schwierigste Zeit seit 25 Jahren.
  • Der Chemie-Abschluss ist die erste größere Einigung in der deutschen Industrie in diesem Jahr.
  • Die Löhne und Gehälter für die Beschäftigten in zwei Stufen steigen: Ab Januar 2027 um 2,1 Prozent und ab Januar 2028 um weitere 2,4 Prozent.
  • Die Entgelte von März bis Dezember des laufenden Jahres bleiben auf bisherigem Niveau.
  • Der Demografiefonds der Branche wird nun zur Jobsicherung erweitert.
  • Aus dem Topf können Projekte zur Standortsicherung, Umqualifizierung oder Arbeitszeitreduzierung bezahlt werden.
  • Die Einigung wurde in der rheinland-pfälzischen Stadt Bad Breisig erreicht.
  • Die Gespräche in Bad Breisig waren die dritte Verhandlungsrunde auf Bundesebene.