None

Digitale Gewalt und Deepfakes: Psychologin erklärt, wie Betroffene sich schützen können

Sandra Boger ist Psychologin und arbeitet beim Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe. Der Dachverband vereint rund 240 Beratungsstel…

Fakten

  • Digitale Gewalt ist real und kann zu tiefer Verzweiflung, posttraumatischen Belastungsstörungen, Suizidgedanken führen.
  • Es gibt keine Einzelfälle, sondern ein System dahintersteckt, das durch Machtverhältnisse wie Patriarchat geprägt ist.
  • Die rechtliche Lage ist noch nicht einheitlich und benötigt eine Überarbeitung.
  • Schulungen für die Polizei und die Betreiber solcher Apps sind notwendig, um digitale Gewalt ernst zu nehmen.
  • Ein gut aufgestelltes und an den Bedarfen orientiertes finanziertes Unterstützungssystem ist erforderlich.
  • Datensouveränität ist wichtig, um zu wissen, wo und wie man seine Daten gespeichert hat.
  • In Partnerschaften muss es kein Liebesbeweis sein, ein Passwort zu teilen.
  • Die Prävention von digitaler Gewalt darf nicht alleine in der Verantwortung der Betroffenen liegen.
  • Es geht um Profit bei den Plattformen, die ihre Nutzer binden und zufriedenstellen können, um dann wieder Daten abgreifen zu können.
  • Die Betroffenen haben nie die Schuld bei digitaler Gewalt.
  • Die Gefahr von Deepfakes kann durch die Kompetenz mit Medien eingeschränkt werden.
  • Es gibt Möglichkeiten, die Gefahr von digitaler Gewalt einzudämmen, wie z.B. durch die Nutzung von smarten Geräten im Haushalt.