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Kurioser Fall in Oschatz: Stromklau-Prozess endet mit überraschender Wende

Als Renate und Volker Bauer (alle Namen geändert) aus dem westlichen Teil Deutschlands im Jahr 2022 auf dem Wellerswalder Hof von Herbert Müller stra…

Fakten

  • Der Fall des Stromklau-Prozesses in Oschatz begann im Jahr 2022.
  • Das Paar Renate und Volker Bauer aus Westdeutschland strandete auf dem Wellerswalder Hof von Herbert Müller.
  • Im Frühjahr 2024 kam es zum Zerwürfnis zwischen den Parteien.
  • Herbert Müller fühlte sich in seiner Rolle als Vermieter ausgenutzt und das Mietverhältnis wurde aufgelöst.
  • Das Paar zog vom Hof fort, aber Herbert Müller vermietete die Wohnung an eine andere Person.
  • Dem Mieter-Ehepaar Bauer kam eine Stromrechnung von rund 1500 Euro als Nachzahlung ins Haus.
  • Außerdem beklagte das Ehepaar, dass ein rund 600 Euro teures Notstromgerät vom Vermieter nicht herausgegeben wurde.
  • Herbert Müller drohte mit einer Rockergang aus Leipzig.
  • Das Ehepaar zeigte den Stromklau bei der Polizei an und gab auch noch den Diebstahl des Notstromaggregats zu Protokoll.
  • Der Fall wurde vor dem Amtsgericht in Oschatz verhandelt.
  • Die Staatsanwaltschaft warf Herbert Müller mit Entziehung von elektrischer Energie, Diebstahl und Bedrohung vor.
  • Ein Menge Strom war geschlagen, die ausgereicht hätte, um eine dreiköpfige Familie ein Jahr lang mit Strom zu versorgen.
  • Der Vorwurf, dass Herbert Müller den Strom über eine Außensteckdose der Wohnung entnommen hat, wurde vom Angeklagten abgestritten.
  • Ein Zeuge gab an, dass das Ehepaar Bauer das Gerät vor Ort hatte, aber ob und wer es gestohlen hat, blieb offen.
  • Die Richterin stellte das Verfahren wegen Geringfügigkeit ein.
  • Der Fall sollte das teuerste Zählerstandmeldung in Sachsen sein.
  • An der dreistündigen Gerichtsverhandlung waren eine Richterin, ein Staatsanwalt, eine Justizangestellte, ein Rechtsanwalt sowie der Angeklagte und vier Zeugen beteiligt.