Castor-Transport durch NRW: Erster Atommüll in Ahaus angekommen – 2400 Polizisten im Einsatz
Der erste Transport von Atommüll aus dem rheinischen Jülich ist nach einer Fahrt quer durch Nordrhein-Westfalen im Zwischenlager Ahaus im Münsterland…
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Fakten
- Der erste Transport von Atommüll aus dem rheinischen Jülich ist nach einer Fahrt quer durch Nordrhein-Westfalen im Zwischenlager Ahaus im Münsterland angekommen.
- Auf der gut 170 Kilometer langen Strecke sollen insgesamt rund 300.000 Brennelemente-Kugeln aus dem früheren Versuchsreaktor Jülich transportiert werden.
- Mit 152 Castor-Behältern handelt es sich um einen der größten Atommüll-Transporte auf der Straße seit Jahrzehnten.
- Bei dem Großeinsatz sind etwa 2400 Polizeibeamte eingebunden.
- Die Umweltorganisation BUND hat den Transport auf dem Gerichtsweg verhindern wollen.
- Das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) hatte die umstrittenen Atommülltransporte durch NRW am 25. August genehmigt.
- Die Transporte sollen sich über einen längeren Zeitraum erstrecken.
- Es gibt in Deutschland derzeit noch keine Endlager, in denen auf Hunderttausende Jahre hinweg strahlender Atommüll sicher gelagert werden soll.
- Der Standort Ahaus liegt in Nordrhein-Westfalen.
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