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Keine kostenlose Mitversicherung für Ehepartner mehr? Opposition und Verbände schlagen Alarm

Die Bundesregierung prüft, die Mitversicherung von Ehepartnern in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung abzuschaffen. Das will das „Handel…

Fakten

  • Die Bundesregierung prüft die Mitversicherung von Ehepartnern in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung abzuschaffen.
  • Das Ziel ist, die Kassen finanziell entlastet zu machen und Arbeitsanreize für Ehepartner zu schaffen, die zurzeit kein eigenes Einkommen haben.
  • Die Beitragsbemessungsgrenze von 5812,50 Euro soll wegfallen.
  • Die gesetzliche Krankenversicherung hat ein Ausgabenproblem, nicht ein Einnahmenproblem.
  • Der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) spricht von einer fundamentalen Fehlansatz in der Reform.
  • Mehr Besserverdienende könnten in private Versicherungen abwandern und letztlich weniger Beitragseinnahmen geben.
  • Die Sozialverbände warnen vor einer Verschlechterung der Gesamtsituation für Menschen mit wenig Einkommen und Vermögen.
  • Zusätzliche Kosten von rund 225 Euro im Monat summieren sich auf etwa 2.700 Euro im Jahr und fallen unabhängig vom Einkommen an.
  • Für Familien mit Mindestlohn bedeutet das einen Verlust von rund 13 Prozent des verfügbaren Einkommens.
  • Die Politik verspielt das Vertrauen der Menschen mit solchen Ideen.
  • Eine Krankenversicherung, in die alle einzahlen müssen, ist notwendig für eine breitere, stabile und gerechte Finanzierungsbasis.
  • Eine Expertenkommission soll am kommenden Montag konkrete Maßnahmen zur finanziellen Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherungen vorschlagen.
  • Bundeskanzler Friedrich Merz kündigte an, dass die Reform für viele Jahre trägt und die Leistungsfähigkeit des Gesundheitswesens stärken soll.
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