Gestrandeter Wal in Niendorf: Ein Bagger soll den Weg frei machen
Bereits als die Sonne am Morgen aufgeht, ertönt ein tiefes Brummen im Niendorfer Hafen. Es klingt wie ein schwerer Dieselmotor, der angeworfen wird –…
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Fakten
- Der Buckelwal ist tags vorher im flachen Wasser vor der Hafeneinfahrt gestrandet und ist noch da.
- Die Hoffnung, dass das Hochwasser aus der Nacht es ihm ermöglicht, sich freizuschwimmen, hat sich zerschlagen.
- Der Wal ragt aus der Ostsee hervor und ist etwa zehn Meter lang.
- Dr. Stephanie Groß und ihr Team vom Institut für Terrestrische und Aquarische Wildtierforschung (ITAW) haben am Vortag versucht, dem Wal dabei zu helfen, sich aus eigener Kraft zu befreien.
- Der letzte Befreiungsversuch am späten Abend wäre fast geglückt, aber der Wal setzte sich dann wieder fest.
- Das Problem ist, dass der Wal zunächst in Richtung Fahrrinne schwimmen müsste, aber dreht sich immer wieder zum offenen Meer hin.
- Eine Sandbank den Weg versperrt dem Wal.
- Der Bürgermeister von Timmendorf, Sven Partheil-Böhnke, hat einen neuen Plan vorgeschlagen, um dem Wal einen Weg zum offenen Meer zu bahnen.
- Ein Saugbagger soll einen Kanal in die Sandbank graben, damit der Wal dann möglicherweise aus eigener Kraft mit wenigen Flossenschlägen in das tiefere Wasser kommt.
- Der Plan soll am Mittwochnachmittag in Niendorf umgesetzt werden.
- Das Amphibienfahrzeug wurde zunächst zur Sandbank geschleppt, aber es konnte nicht angesaugt werden, da der Sand zu fest war.
- Ein größerer Bagger wird morgen erst mit einem Tieflader hertransportiert werden müssen.
- Der langen Zeitraum muss kein Problem sein, und es ist gut möglich, dass der Wal hier noch wochenlang lebt und liegt.
- Allerdings kenne man den Gesundheitszustand des Tieres nicht und kann daher nicht sagen, ob es überleben wird.
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