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Windkraft-Pläne im Elbland: Wie der Plan zustande kam und wie es jetzt weitergeht
Vor der Handwerkskammer Dresden gab es keine Proteste. Und auch im gut gefüllten Saal blieb es am Montag durchweg sachlich, obwohl das Thema, über da…
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Fakten
- Die Region Oberes Elbtal/Osterzgebirge ist die kleinste in Sachsen und hat mit einer Million Einwohnern die höchste Siedlungsdichte.
- Es gibt viele kleine Ortschaften, die eng beieinanderliegen und es gibt einen großen Anteil von „sächsischen Altsiedelgebieten“ in der Lommatzscher Pflege.
- 44 Prozent der Planungsregion werden von Landschaftsschutzgebieten abgedeckt, im Vergleich zu 31 Prozent in Sachsen und 27 Prozent im Bund.
- Der Freistaat Sachsen hat den Regionalen Planungsverband Oberes Elbtal/Osterzgebirge beauftragt, um Windkraftpläne zu erstellen.
- Der erste Entwurfsplan wurde vorgestellt, der mögliche Standorte für Windräder zeigt und einen Prozess in Gang gesetzt hat, in dem sich Bürger, Kommunen und Verbände positionieren können.
- Die Planungsregion Oberes Elbtal/Osterzgebirge ist geografisch sehr dicht besiedelt, mit dem dicht besiedelten Elbtal, der Nationalparkregion Sächsische Schweiz und zahlreichen Landschafts- und Schutzgebieten von europäischem Rang.
- Der Planungsverband hat Ausschlusskriterien aufgestellt, um Windräder grundsätzlich erst im Abstand von mindestens 1000 Metern zur Wohnbebauung errichten zu dürfen.
- Es gibt eine Obergrenze von vier Prozent für einzelne Kommunen festgelegt, um sie nicht zu stark zu belasten.
- Der Plan wird vom 7. Mai bis einschließlich 6. Juli öffentlich ausgelegt und es gibt Info-Veranstaltungen in verschiedenen Städten und Gemeinden geplant.
- Der Verband strebt an, dass der Plan Ende 2027 rechtswirksam wird, aber wenn dies nicht gelingt, hat er keinen Einfluss mehr darauf, wo Windräder aufgestellt werden sollen.
- Ein weiterer negativer Aspekt ist, dass momentan und auch später mit dem Plan ein Mindestabstand zur Wohnbebauung von 1000 Metern gilt.