News
Berlin: Razzien nach Anschlag auf Stromnetz - Verdächtige ermittelt
Nach dem mutmaßlich linksextremen Brandanschlag auf die Stromversorgung des Berliner Technologieparks Adlershof im September 2025 hat die Polizei vie…
Hier finden Sie den kompletten Artikel:
Fakten
- Die Polizei hat vier Verdächtige ermittelt, die mit dem Brandanschlag am 9. September 2025 auf zwei Strommasten den folgenschweren Stromausfall verursacht haben.
- Die Verdächtigen sollen im Alter von 28, 31, 35 und 36 Jahren sein.
- Der Brandanschlag soll Teil einer verfassungsfeindlichen Sabotage gewesen sein.
- Die Betroffenen waren zeitweise rund 50.000 Privathaushalte und rund 2000 Gewerbebetriebe.
- Durchsucht wurden seit dem Morgen Wohnungen und andere Objekte in den Berliner Bezirken Mitte, Neukölln, Treptow-Köpenick, Friedrichshain-Kreuzberg und Pankow sowie je eine Wohnung in Düsseldorf und Kyritz in Brandenburg sowie zwei Wohnungen in Hamburg.
- Die Polizei und Staatsanwaltschaft hätten Beweismittel beschlagnahmt.
- Insgesamt waren 500 Polizisten im Einsatz.
- Vor einigen Häusern in Berlin, die der linken Szene zugeordnet werden, standen am Morgen vermummte Polizisten.
- In der Schererstraße in Wedding führte die Polizei einen Spürhund in das Haus.
- Zimmer und Büros im Erdgeschoss wurden durchsucht.
- Polizisten trugen Laptops hinaus.
- Eine linksextremistisch-anarchistische Bibliothek in Kreuzberg war im Visier der Polizei.
- In Düsseldorf durchsuchte die Polizei Räume an einer Anschrift, wo sich einer der Verdächtigen häufig aufgehalten habe.
- Die intensive Arbeit der eigens eingerichteten Ermittlungsgruppe „EG Spannung“ im LKA Berlin hat zu den Durchsuchungen geführt.
- Es gehe um den Verdacht der verfassungsfeindlichen Sabotage, Bildung einer kriminellen Vereinigung sowie der Brandstiftung.
- Der Brandanschlag vom 9. September wird nach dpa-Informationen dem linksextremistischen Spektrum zugeordnet.
- An der Aufklärung soll das Bundesamt für Verfassungsschutz maßgeblich beteiligt gewesen sein.
- Über mögliche Verbindungen der mutmaßlichen Täter zu sogenannten Vulkangruppen ist bisher nichts bekannt.
- Diese hatten den zweiten großen Brandanschlag auf Starkstromkabel in Berlin am 3. Januar für sich reklamiert.
- Der Anschlag hatte einen tagelangen Stromausfall zur Folge.
- Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) teilte mit: "Die heutigen Durchsuchungen zeigen, dass wir jeden Hinweis mit höchster Priorität verfolgen. Wer unsere kritische Infrastruktur angreift, greift die Sicherheit unserer gesamten Stadt an. Das werden wir nicht hinnehmen."
- Die Sicherheitsbehörden handelten entschlossen, um die Hintergründe des Angriffs lückenlos aufzuklären.
- Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) betonte: "Die Sicherheitsbehörden kennen die Protagonisten des harten Kerns. (...) Aber nach wie vor ist es unglaublich schwer, ihnen Brandanschläge wie den in Johannisthal oder Zehlendorf nachzuweisen."
- Das Landeskriminalamt (LKA) habe erfolgreich ermittelt, "um die heutigen Durchsuchungsbeschlüsse zu erwirken".
- Mutmaßliche Linksextremisten hatten am 9. September 2025 einen Brandanschlag auf einen Strommast verübt und Starkstromkabel weitgehend zerstört.
- In einem Bekennerschreiben im Internet war von einem Angriff auf den Technologiepark Adlershof und die dortigen Firmen und Forschungseinrichtungen aus den Bereichen IT, Robotik, Bio- und Nanotechnologie, Raumfahrt sowie Sicherheits- und Rüstungsindustrie die Rede.
- Anfangs waren rund 50.000 private und betriebliche Kunden der landeseigenen Stromnetz GmbH von dem Stromausfall betroffen.
- Bei den Firmen wurden nach Schätzungen Schäden zwischen 30 und 70 Millionen Euro verursacht.
- Der Präsident des Bundeskriminalamts (BKA), Holger Münch, sagte Anfang des Monats der dpa: "Gewalttaten und die Angriffe auf die Infrastruktur durch Linksextremisten nehmen seit einigen Jahren nicht unbedingt in der Zahl, aber sehr wohl an Intensität zu."
- Das zeigten etwa die Taten der sogenannten Hammerbande sowie die Brandanschläge auf die Stromversorgung und andere Infrastruktureinrichtungen.
- Münch erklärte weiter: "Neben den Taten der sogenannten Vulkangruppen in Berlin und Brandenburg gibt es seit mehreren Jahren einen weiteren Schwerpunkt von Angriffen auf Infrastruktur im Großraum München."
- Relevant sei hier auch die militante linksextremistische Initiative "Switch off", in deren Rahmen seit mehreren Jahren zu Sabotageakten aufgerufen werde.
Unsere Nachrichtenartikel können teilweise oder ganz mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt oder unterstützt worden sein.
Dies ermöglicht es uns, Inhalte effizient und aktuell bereitzustellen. Jeder Artikel wird vor der Veröffentlichung sorgfältig geprüft,
um eine hohe Qualität und Genauigkeit sicherzustellen.
Es ist jedoch zu beachten, dass KI-generierte Inhalte trotz aller Bemühungen um Aktualität und Richtigkeit gelegentlich Unvollständigkeiten oder Ungenauigkeiten enthalten können. Wenn Sie Fragen zur Richtigkeit der Informationen haben oder zusätzliche Klarstellungen wünschen, wenden Sie sich bitte an unser Redaktionsteam. Wir schätzen Ihr Verständnis und bemühen uns stets, Ihnen zuverlässige und wertvolle Informationen zu bieten.
Es ist jedoch zu beachten, dass KI-generierte Inhalte trotz aller Bemühungen um Aktualität und Richtigkeit gelegentlich Unvollständigkeiten oder Ungenauigkeiten enthalten können. Wenn Sie Fragen zur Richtigkeit der Informationen haben oder zusätzliche Klarstellungen wünschen, wenden Sie sich bitte an unser Redaktionsteam. Wir schätzen Ihr Verständnis und bemühen uns stets, Ihnen zuverlässige und wertvolle Informationen zu bieten.