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So steht’s um die Integration von Ukrainern im Landkreis Meißen

Vier Jahre nach Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine machen Menschen aus dem osteuropäischen Land die größte ausländische Gruppe im L…

Fakten

  • Die meisten ukrainischen Flüchtlinge leben im Landkreis Meißen
  • Im Jahr 2022 waren fast 1400 Zugänge zu Buche, danach sanken die jährlichen Zugänge auf rund 950 Geflüchtete aus der Ukraine neu.
  • Rund 550 Menschen sind in Gewährsunterkünften des Landkreises untergebracht.
  • Die meisten ukrainischen Flüchtlinge leben in Riesa (162), gefolgt von Meißen (85), Zeithain (75), Gröditz (66) und Klipphausen (63).
  • Die Integration der ukrainischen Geflüchteten im Landkreis Meißen zeigt grundsätzlich deutliche Fortschritte.
  • Etwa 52 Prozent der Männer und 58 Prozent der Frauen verfügen über einen Hochschul- oder Fachhochschulabschluss.
  • Geflüchtete aus der Ukraine sind generell sehr motiviert, schnell die Sprache zu erlernen und eine Arbeit zu finden.
  • Die Suche nach bezahlbarem Wohnraum ist im Kreis Meißen schwer
  • Rund 40 Prozent der erwerbstätigen Haushalte sind weiterhin auf ergänzende Bürgergeldleistungen angewiesen.
  • Schulplätze fehlen, es gibt Wartezeiten bis zu einem Jahr
  • Die Hoffnung auf eine baldige Rückkehr in die Heimat bestet sich nach wie vor und erschwert zeitweise die Integration.