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Sonova will Sennheiser wieder verkaufen

Rund vier Jahre nach der Übernahme der Kopfhörersparte von Sennheiser will die Schweizer Firma Sonova dieses Geschäft schon wieder abgeben. Das teilt…

Fakten

  • Sonova will Sennheiser wieder verkaufen
  • Die Übernahme der Kopfhörersparte von Sennheiser erfolgte rund vier Jahre nach der Übernahme durch Sonova.
  • Sennheiser will die Schweizer Firma Sonova dieses Geschäft schon wieder abgeben.
  • Sonova übernahm die Consumer-Hearing-Sparte von Sennheiser im Jahr 2022 für 200 Millionen Euro.
  • Die Consumer-Hearing-Sparte umfasst Produkte wie Kopfhörer, Soundbars und Co. unter der Marke Sennheiser.
  • Der Hauptsitz von Sonova ist in Hannover.
  • Sonova sucht den bestmöglichen Eigentümer für die Sonova Consumer Hearing GmbH mit Sitz in Hannover.
  • Die Grundlage für die Verkaufsgestaltung ist, dass Sonova sich künftig auf das Kerngeschäft fokussieren will.
  • Das Kerngeschäft von Sonova liegt primär bei Hörgeräten und Cochlea-Implantaten – also Hörprothesen für gehörlose und taubte Menschen.
  • Am Standort Hannover arbeiteten aktuell rund 190 Beschäftigte bei Sonova.
  • Der Audio-Spezialist Sennheiser aus Niedersachsen hatte 2022 die Consumer-Hearing-Sparte abgegeben, um sich auf das Kerngeschäft zu konzentrieren.
  • Die Co-Chefs Andreas und Daniel Sennheiser sagten seinerzeit: „Mit Sonova haben wir unseren Traumpartner gefunden.“
  • Der Verkauf der Consumer-Hearing-Sparte an einen neuen Eigentümer gilt als eher unwahrscheinlich.
  • Sennheiser hat 2021 die strategische Entscheidung getroffen, sich auf das professionelle Audiogeschäft zu fokussieren und in Geschäftsbereiche zu investieren, in denen sie aus eigener Kraft wachsen können.
  • Das Kartellamt verhängte im vergangenen Jahr ein Bußgeld in Höhe von 6 Millionen Euro gegen Sennheiser wegen verbotener Preisabsprachen.
  • Sennheiser hatte jahrelang bei Händlern interveniert, um für Kopfhörer und Soundbars höhere Preise im Laden durchzusetzen.
  • Sonova übernahm einen Teil der Bußgeldzahlung.
  • Der Artikel erschien erstmals bei der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung - Partner im RedaktionsNetzwerk Deutschland.
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