News
SPD-Krise nach Wahl in Rheinland-Pfalz: Kritik am Kurs nimmt zu
Bärbel Bas und Lars Klingbeil wollen auch nach dem Wahl-Debakel in Rheinland-Pfalz SPD-Vorsitzende bleiben. „Wir werden nicht die zweitgrößte Regieru…
Hier finden Sie den kompletten Artikel:
Fakten
- Die SPD-Kritik an ihrem Kurs nimmt nach der Wahl in Rheinland-Pfalz zu.
- Bärbel Bas und Lars Klingbeil wollen auch nach dem Wahl-Debakel in Rheinland-Pfalz SPD-Vorsitzende bleiben.
- Die SPD-Fraktion in Rheinland-Pfalz hat am Sonntag mit ihrem Spitzenkandidaten Gordon Schnieder gegen die seit 35 Jahren regierende SPD gewonnen.
- Es ist die zweite Niederlage der Sozialdemokraten in zwei Wochen, nachdem sie in Baden-Württemberg mit 5,5 Prozent fast aus dem Landtag geflogen sind.
- Die sächsische SPD hat bei der Landtagswahl im September 2024 7,3 Prozent der Stimmen erhalten.
- Die Frage, wer bis zu der nächsten regulären Landtagswahl in drei Jahren die Rolle als Zugpferd übernimmt, ist offen.
- Die Nachfolge als Sozialministerin ist, sollte Petra Köpping früher aufhören wollen, derzeit unklar.
- Die Ergebnisse der Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg waren unter anderem mit der starken politischen Zuspitzung auf jeweils nur zwei Kandidaten erklärt worden.
- Die Entwicklung hat in einigen ostdeutschen Ländern schon vor langer Zeit eingesetzt.
- Für die betroffenen Landesverbände steht deshalb auch in den nächsten Jahren einiges auf dem Spiel.
- Mitglieder in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen oder auch Bayern stehen inzwischen vor der Frage, wer die SPD eigentlich noch braucht.
- Die schwierige Lage wird verschärft durch die dünne Personaldecke, weil Wahlen auch über Kandidaten gewonnen oder verloren werden.
- Die Landtagswahlen und die Folgen für die sächsische SPD könnten, so hieß es am Montag, auch ein Thema auf dem Landesparteitag am 13. Juni in Dresden sein.