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Iran-Krieg entfacht Kostenlawine: Welche deutschen Branchen besonders betroffen sind

Der Krieg im Nahen Osten ist Tausende Kilometer von Deutschland entfernt und hat doch längst Firmen und Verbraucher erreicht. Nicht nur an Tankstelle…

Fakten

  • Der Krieg im Nahen Osten ist Tausende Kilometer von Deutschland entfernt.
  • Die Kosten für die Produktion und Auslieferung an den Lebensmittelhandel nähmen deutlich zu, sagte Geschäftsführer Olivier Kölsch der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie.
  • Der Iran-Krieg trübt die Aussichten für die Chemiebranche, die unter teurer Energie, Überkapazitäten am Weltmarkt und der schwachen Wirtschaft leidet.
  • Die Schifffahrt ist direkt betroffen, mindestens 30 Schiffe von zehn Reedereien mit deutschem Bezug und rund 1.000 Seeleute im Persischen Golf festsitzen.
  • Die Lieferketten der Automobilindustrie sind stabil, beziehungsweise gibt es keine Beeinträchtigungen, sagte eine Sprecherin des Verbands der Automobilindustrie (VDA).
  • Die Schiffe, die in den Golf einfahren wollen, warten auf eine Passage der gesperrten Seestraße.
  • Rund 500 Schiffe sollen es sein, wie viele davon deutschen Reedereien angehören, ist unbekannt.
  • Die Branche kommt bisher glimpflich davon, aber Sollte der Konflikt länger dauern, sei hier mit negativen Effekten zu rechnen.
  • Viele Projekte in den von Öl- und Gasförderung abhängigen Branchen sind gestoppt, wie der Verband VDMA berichtet.
  • Die wichtigsten Häfen Abu Dhabi und Dubai vom internationalen Verkehr abgeschnitten seien, machten die Unternehmen Sorgen.
  • Verzögerungen sowie gestiegene Transport- und Versicherungskosten seien problematisch und könnten oft nicht an Kunden weitergereicht werden.