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Iran-Krieg: Flugausfälle in Dubai, Abu Dhabi und Doha, so ist die aktuelle Lage
Die militärische Eskalation zwischen den USA, Israel und dem Iran hat starke Auswirkungen auf den internationalen Flugverkehr. Wichtige Drehkreuze wi…
Hier finden Sie den kompletten Artikel:
Fakten
- Der Iran-Krieg hat starke Auswirkungen auf den internationalen Flugverkehr.
- Die Flughäfen in Dubai, Abu Dhabi und Doha haben seit dem 28. Februar den Betrieb eingestellt.
- Einige Reiseveranstalter und Airlines haben alle Flüge in die Region abgesagt.
- Der reisereporter gibt einen Überblick über die aktuelle Lage bei Flughäfen und Airlines.
- Bei einem Drohnenangriff auf den Flughafen von Dubai ist am 16. März ein Treibstofflager getroffen worden und in Brand geraten.
- Der Flughafen stellte daraufhin vorübergehend den Flugbetrieb ein.
- Ähnliche Angriffe ereigneten sich bereits am 7. und 12. März.
- Bereits zuvor war es in der Region wiederholt zu Drohnenangriffen gekommen, bei denen auch zivile Infrastruktur ins Visier geraten ist.
- Nach den Luftangriffen der USA und Israels auf Ziele im Iran am 28. Februar reagierte Teheran mit Raketenangriffen auf Israel sowie auf mehrere US-Militärstützpunkte in den Golfstaaten.
- Am 2. März kam es nach einem Drohnenangriff auf einen Militärstützpunkt auf Zypern zudem zur Evakuierung des Flughafens von Paphos.
- In mehreren Ländern in der Golfregion wurden als Folge des Kriegs die Lufträume gesperrt.
- Die großen Drehkreuze wie die Flughäfen in Dubai, Abu Dhabi, Doha (Katar), Riad (Saudi-Arabien) und Tel Aviv (Israel) hatten den Betrieb vollständig eingestellt.
- Seit Donnerstag, 5. März, bemühen sich die Flughäfen, den Betrieb wieder aufzunehmen.
- Die Vereinigten Arabischen Emirate haben einen Korridor errichtet, in dem eine begrenzte Zahl von Flügen aus Dubai und Abu Dhabi möglich ist.
- Die Luftfahrtbehörde von Dubai hat entschieden, dass ausländische Fluggesellschaften nicht mehr an den Flughäfen Dubai International und Al Maktoum International landen dürfen.
- Die Dubai Civil Aviation Authority erklärte, dass diese Regelung auf unbestimmte Zeit gilt.
- Demnach dürfen ausländische Airlines momentan keine Flüge nach Dubai durchführen.
- Die Übersicht der Abflüge und Ankünfte zeigt, dass fast ausschließlich Emirates und Flydubai operieren.
- Am Zayed International Airport in Abu Dhabi fallen am 21. März nach wie vor etwa die Hälfte der Abflüge aus – nur Reisende mit bestätigten Flügen würden laut einer Mitteilung hierhergelassen.
- Der Luftraum über Katar ist geschlossen, die Behörden haben jedoch einen Korridor freigegeben.
- Ein Großteil der Flüge wird weiterhin gestrichen.
- „Ab dem 18. März 2026 wird nur eine begrenzte Anzahl von Flügen vom Hamad International Airport aus durchgeführt“, informiert der Flughafen in Doha.
- Etwa 70 Prozent aller Abflüge sind gestrichen.
- Vom Flughafen Maskat im Oman aus läuft der Flugbetrieb am 20. März wieder stabil.
- Es starten auch einzelne Maschinen nach Deutschland.
- Die Flugauskunft ist jedoch eingeschränkt und eine Vorschau auf die kommenden Tage nicht möglich.
- Die Website des King Khalid International Airports in Riad, der Hauptstadt Saudi-Arabiens, ist aus Deutschland weiterhin nicht erreichbar.
- Laut Flightradar24 finden die meisten Abflüge statt, wobei es zahlreiche Verspätungen gibt.
- Der Luftraum Israels sowie der Ben Gurion Airport in Tel Aviv werden weiterhin von den meisten Fluggesellschaften gemieden.
- Trotz einer aus dem Ausland nicht erreichbaren Website zeigen Flugdaten auf Flightradar24, dass am 21. März weiterhin viele Verbindungen gestrichen werden.
- Einige Flüge nach Europa mit den israelischen Fluggesellschaften Israir Airlines und El Al starten jedoch.
- Auch der syrische Luftraum wird schrittweise wieder geöffnet, berichtete Aerotelegraph.
- Die Luftfahrtbehörde habe unter anderem einen Korridor vom Flughafen Aleppo in Richtung Mittelmeerküste aktiviert.
- Laut dem Portal gilt der syrische Luftraum als wichtiger Verbindungskorridor zwischen Europa, Asien und dem Persischen Golf.
- Die meisten Airlines haben ihre Verbindungen in den Nahen Osten seit den Angriffen am 28. Februar vollständig eingestellt.
- Nach mehreren Angriffen hat Dubais Luftfahrtbehörde ausländischen Fluggesellschaften die Landeerlaubnis entzogen.
- Noch immer gibt es keine Rückkehr zu regulären Flugplänen.
- Nur weil vereinzelte Flüge stattfinden, heißt das nicht, dass wieder alles normal ist, darauf weisen zum Teil die Airlines hin.
- Fluggesellschaften wie Gulf Air, Kuwait Airways, British Airways, Qatar Airways, Etihad, Emirates und Flydubai mussten seit Ende Februar einen Großteil ihrer Flüge streichen – teilweise über 90 Prozent.
- Anfang März lagen die Ausfälle sogar zeitweise bei über 50 Prozent.
- Am 19. März war jedoch eine spürbare Entspannung zu erkennen, da die Ausfälle auf rund 15 Prozent zurückgingen, wie Aerotelegrapf berichtete.
- Emirates bietet mit der eingeschränkten Wiedereröffnung des Luftraums über Dubai derzeit einen reduzierten Flugplan an, der noch bis 28. März gilt.
- Von Dubai aus gibt es Verbindungen von und nach Hamburg, Frankfurt, Düsseldorf und München.
- Auch Neubuchungen für Flüge sind wieder möglich.
- Wer keine Benachrichtigung oder Flugbestätigung erhalten hat, soll sich nicht zum Flughafen begeben.
- Und: Kunden, die in Dubai umsteigen, werden nur befördert, wenn ihr Anschlussflug durchgeführt wird.
- Für Flüge bis einschließlich 15. April können Kundinnen und Kunden kostenlos auf einen anderen Flug umbuchen oder sich den Flugpreis erstatten lassen, teilt Emirates mit.
- Qatar Airways hat nach einer Teilfreigabe der katarischen Luftfahrtbehörde einen Sonderflugplan veröffentlicht, der vom 18. bis 28. März gilt.
- In diesem Zeitraum sollen vom Hamad International Airport Doha auch Frankfurt, München und Berlin wieder angeflogen werden.
- Neue Buchungen sind bereits möglich.
- Etihad Airways bietet derzeit ein eingeschränktes Flugangebot zwischen Abu Dhabi und wichtigen Zielen in Europa und Asien an, darunter auch Flüge nach Frankfurt und München.
- Gäste mit bestehenden Buchungen werden entsprechend umgebucht, auch neue Buchungen sind auf der Website möglich.
- Laut der Airline können Kundinnen und Kunden für Flüge bis 31. März eine Erstattung beantragen oder kostenlos auf einen späteren Zeitpunkt umbuchen.
- Die Lufthansa Group, zu der neben Lufthansa auch Swiss, Austrian Airlines, Brussels Airlines, ITA Airways, Eurowings, Discover Airlines, Edelweiss Air und Air Dolomiti gehören, hat die Aussetzung mehrerer Flugverbindungen in den Nahen Osten teilweise verlängert.
- Flüge von und nach Dubai, Abu Dhabi, Amman, Erbil und Beirut sind nun bis mindestens 28. März ausgesetzt.
- Die Verbindungen von und nach Tel Aviv sind bis 9. April gestrichen.
- Teheran wird bis zum 30. April nicht angeflogen, Riad bis zum 5. April.
- Betroffene Passagierinnen und Passagiere können sich den Ticketpreis erstatten lassen oder kostenlos umbuchen, heißt es von dem Unternehmen.
- Eurowings hat alle Flüge von und nach Dubai und Abu Dhabi bis einschließlich 27. Juni aus.
- Condor hat sich aufgrund der angespannten Lage bereits frühzeitig entschieden, alle Verbindungen zwischen Deutschland und Dubai bis Ende März zu streichen.
- Die Airline verweist darauf, dass die Sicherheit von Reisenden und Crews oberste Priorität hat.
- Betroffene Kundinnen und Kunden bekamen die Zahlung erstattet, heißt es auf der Website.
- Auch Flüge nach Beirut im Libanon und Sulaymaniyah im Irak werden bis Ende März nicht durchgeführt.
- Betroffene Reisende können kostenfrei umbuchen.
- Tui hat ebenfalls alle Anreisen in die Vereinigten Arabischen Emirate, nach Oman, Jordanien, Katar, Bahrain, Saudi-Arabien, Kuwait und Israel gestrichen, solange die Reisewarnung für diese Länder besteht.
- Betroffene Gäste werden kontaktiert, heißt es.
- Reisen in die betroffenen Gebiete bis zum 7. April können kostenfrei storniert oder umbucht werden, Reisen nach Israel bis 30. April.
- Flydubai hat den Flugbetrieb in seinem gesamten Streckennetz am 5. März wieder aufgenommen, allerdings mit einem reduzierten Angebot.
- Kundinnen und Kunden, die Flüge bis 31. März gebucht haben, können kostenfrei umbuchen, heißt es.
- Oman Air setzt den regulären Flugplan weiter aus und kann einige Ziele im Streckennetz nicht bedienen.
- Laut der Airline sollen alle Flüge bis 31. März von und nach Dubai, Amman, Bahrain, Doha, Dammam, Kuwait, Kopenhagen, Bagdad und Khasab ausfallen.
- Allerdings würden einige Sonderflüge starten, um gestrandete Passagierinnen und Passagiere zu befördern.
- Auch British Airways setzt seine Flüge in den Nahen Osten für längere Zeit aus.
- Wie die Fluggesellschaft mitteilt, werden Dubai, Tel Aviv, Amman und Bahrain bis mindestens 31. Mai nicht angeflogen.
- Andere Airlines wie Air France/KLM, Wizz Air, Finnair, Turkish Airlines und Pegasus haben die Flüge in die betroffenen Gebiete vorübergehend eingestellt.
- Wie lange die Luftraumsperrungen andauern werden, ist aktuell unklar.
- Für Reisende bedeutet das eine schwer kalkulierbare Situation – insbesondere bei Fernreisen mit Umstieg im Nahen Osten, die in den kommenden Tagen starten sollen.
- Die Fluggesellschaften weisen eindringlich darauf hin, dass man nicht ohne bestätigten Flugstatus zum Flughafen fahren soll.
- Reisende sollten unbedingt den Status über die jeweilige Airline oder offizielle Flugportale prüfen und im Falle einer Annullierung mit der Fluggesellschaft oder dem Reisebüro, über das gebucht worden ist, Kontakt aufnehmen.
- Zudem empfehlen die Airlines, die eigenen Kontaktdaten in den Buchungssystemen aktuell zu halten und sich auf kurzfristige Änderungen einzustellen.
- Achtung: Kriminelle nutzen das aktuelle Reisechaos im Nahen Osten gezielt für Betrugsversuche.
- Reisende, die sich in sozialen Netzwerken an Airlines wie Emirates, Etihad Airways, Qatar Airways oder Gulf Air wenden, erhalten teilweise Antworten von gefälschten Profilen.
- Diese inoffiziellen Accounts fordern Betroffene dazu auf, persönliche Daten wie Name, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse zu übermitteln.
- Emirates warnte auf der Plattform X ausdrücklich vor Fake-Profilen.
- Reisende sollten daher genau prüfen, mit wem sie kommunizieren, und sensible Daten niemals über öffentliche Nachrichten weitergeben.
- Das Auswärtige Amt rät Reisenden, die derzeit in einer der betroffenen Regionen sind: Die Situation im Nahen Osten hat auch spürbare Folgen für den Flugverkehr in Deutschland.
- Schätzungsweise 135.000 Passagierinnen und Passagiere können ihre Reise aktuell nicht wie vorgesehen antreten.
- Betroffen sind unter anderem Verbindungen nach Abu Dhabi, Amman, Beirut, Doha, Dubai, Erbil, Sulaymaniyah und Tel Aviv.
- Die Situation ist besonders heikel für Umsteigepassagierinnen und -passagiere, denn die Golf-Flughäfen gelten normalerweise als zentrale Knotenpunkte für Reisen nach Asien, Afrika und Australien.
- Bei annullierten Flügen sind grundsätzlich die Fluggesellschaften zuständig – auch für Umbuchungen, Erstattungen oder Hotelunterbringung.
- Allerdings haben die Flughäfen und die nationalen Fluggesellschaften in den Vereinigten Arabischen Emiraten gestrandete Passagierinnen und Passagiere betreut.
- Es wurden vorübergehende Unterkünfte und Mahlzeiten bereitgestellt, für die die Vereinigten Arabischen Emirate die Kosten übernehmen, so die Behörde.
- Tui und Alltours versicherten zudem, dass aktuell gestrandeten Pauschalreisenden für verlängerte Hotelaufenthalte in der Golfregion oder an sonstigen Urlaubsorten keine zusätzlichen Kosten entstehen.
- Ob Flugreisende Anspruch auf Entschädigung haben, hängt mit den Gründen für Flugstreichungen zusammen.
- Die Flugausfälle im Zusammenhang mit dem Krieg im Nahen Osten gelten als außergewöhnlicher Umstand, bei dem Fluggesellschaften grundsätzlich vom Entschädigungsanspruch befreit sind.
- Das bedeutet allerdings nicht, dass Fluggesellschaften keine Verantwortung mehr haben. Sie müssen weiterhin alles tun, was ihnen möglich und zumutbar ist, um Flugausfälle und Verspätungen gering zu halten.
- Ziel ist es, Passagierinnen und Passagiere so schnell wie möglich an ihr eigentliches Reiseziel zu bringen.
- Dafür müssen Airlines auch andere Fluggesellschaften, Umsteigeverbindungen oder alternative Verkehrsmittel wie Zug, Bus oder Taxi prüfen.
- Bietet die Airline keine passende Ersatzverbindung an, dürfen Reisende selbst eine Alternative organisieren – zum Beispiel auch eine Bahnfahrt – und die Kosten später bei der Fluggesellschaft einreichen.
- Wenn das Auswärtige Amt eine Reisewarnung für ein Urlaubsland ausspricht, kann das ein Grund für eine kostenlose Stornierung der Reise sein.
- Bei Pauschalreisen muss dazu eine offizielle Reisewarnung vorliegen.
- Aktuell gibt es Reisewarnungen des Auswärtigen Amts für Israel, Libanon, Jordanien, Syrien, Irak, Iran, Bahrain, Kuwait, Oman, Vereinigte Arabische Emirate, Saudi-Arabien, Katar und Jemen.
- Für Zypern liegt hingegen noch keine Reisewarnung vor.
- Wer hingegen Flug und Hotel einzeln direkt bei der Airline und der Unterkunft gebucht hat, hat keinen Anspruch auf kostenlose Stornierung und kann in diesem Fall nur auf die Kulanz der Anbieter hoffen.
- Viele Airlines reagieren aktuell kulant und bieten kostenfreie Umbuchungen oder Erstattungen an – die genauen Bedingungen unterscheiden sich jedoch je nach Fluggesellschaft.
- Was müssen Reisende aktuell wissen? Alle wichtigen News für den Urlaub findest du beim reisereporter.