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DHL streicht über 1.000 Stellen am Hub Leipzig – Kritik und Vorwürfe von Mitarbeitern
Mehr Fracht, mehr Arbeitsplätze, mehr Zukunft – jahrelang ging es für das DHL-Drehkreuz am Flughafen Leipzig/Halle nur in eine Richtung: nach oben. D…
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Fakten
- DHL hat über 1.000 Stellen am Hub Leipzig gestrichen
- Die Zahl der Vollzeitbeschäftigten sank von über 6.200 auf über 5.500
- Der Expressfrachtmarkt ist seit dem pandemiebedingten Boom deutlich abgekühlt
- Das Unternehmen baut am Airport in Schkeuditz Stellen ab
- Innerhalb der vergangenen zwei Jahre hat der Hub rund 1000 Beschäftigte verloren
- Die Mitarbeiter, mit denen diese Zeitung sprach, baten um Anonymität – aus Sorge vor Konsequenzen
- Frank Günther, zuständig bei Verdi für Logistik in Mitteldeutschland, beobachtet eine Zuspitzung
- Die Beschäftigten seien „stinksauer“ und würden von Betriebsräten und Gewerkschaftsfunktionären hören, dass es keine betriebsbedingten Kündigungen gibt
- Der Personalrückgang erfolgt ausschließlich durch das Nichtnachbesetzen frei gewordener Stellen
- DHL hält dagegen: Aufhebungsverträge seien ein freiwilliges Instrument und würden ausschließlich im gegenseitigen Einvernehmen angeboten
- Der Betriebsrat sei darüber informiert
- Die Planungssicherheit bei Schichtzeiten und freien Tagen schwinde
- Das operative Ergebnis (EBIT) stieg 2025 auf 6,1 Milliarden Euro
- Die Division Express kam auf ein EBIT von rund 3,2 Milliarden Euro
- DHL hat sich das Ziel gesetzt, „Arbeitgeber erster Wahl“ zu sein
- Mitteldeutschland ist die Location des DHL-Hubs Leipzig