Moritzburg: Nach EU-Forderung - muss das Sikawild im Wildgehege getötet werden?
Ronald Ennersch schaut auf die Liste. „Ich frage mich, wie weit man das zurückverfolgen möchte“, sagt der Leiter des Wildgeheges in Moritzburg. Es ge…
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Fakten
- Die EU hat eine Liste mit 37 Tier- und Pflanzenarten veröffentlicht, die als invasiv eingestuft sind.
- Es gibt bereits 112 Neozoen ausgewiesen, die als Bedrohung für die europäischen Ökosysteme und die Artenvielfalt gelten.
- Die Verordnung für das Sikawild ist vorerst auf Eis liegen, weil zoologische Einrichtungen und Landwirte bereits Rechtsmittel dagegen eingelegt hatten.
- Das Sikawild wurde im 19. Jahrhundert in Europa als Park- und Jagdwild angesiedelt.
- Die EU hat beschlossen, dass das Sikawild ab August 2027 in Europa weder gehalten noch gezüchtet werden darf.
- Es gibt bereits zwei Sika-Hirsche im Moritzburger Wildgehege, die nach der Einstufung als invasive Art kastriert wurden.
- Die beiden Waschbären im Moritzburger Wildgehege dürfen bis zu ihrem Tod bleiben, danach aber nicht ersetzt werden.
- Die Lüneburger Heide ist die Wildtierauffangstation, von der zwei Dachse aus einem Wildgehege stammen.
- Der Standort des Moritzburger Wildgeheges liegt in Sachsen, Deutschland.