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Tierklappen in der Schweiz und Deutschland: Rettung, Risiko und gesellschaftlicher Konflikt
Nach dem Vorbild der Babyklappe sollen Tierhalter in Not eine sichere Möglichkeit haben, ihre Haustiere ohne Scham abzugeben. Das ist der grundlegend…
Hier finden Sie den kompletten Artikel:
Fakten
- Die erste Tierklappe wurde im November 2025 in Hünibach, Schweiz, eröffnet.
- Das Projekt hat international für viel Aufmerksamkeit gesorgt und ist ein Beispiel für die Einführung einer Tierklappe in Deutschland.
- In Deutschland gab es bereits einen Versuch mit einer Tierklappe im Jahr 2021 in Peine.
- Die Schweizer Tierschützer nehmen lediglich Nagetiere auf, während das deutsche Projekt alle Arten von Haustieren umfasst hat.
- Im ersten Monat wurden zwei Kaninchen, ein Hamster und eine Katze in die Tierklappe gesetzt.
- In Deutschland gab es Probleme mit aggressiven Hunden und Tieren, die einfach neben der Tierklappe abgesetzt wurden.
- Die Peiner Tierklappe wurde wegen zu viel Erfolg geschlossen, da viele Tiere aus allen Bundesländern angeschleppt wurden.
- Die deutsche Tierhilfe hat einen Versuch mit einer Katzenklappe gestartet, aber musste wieder eingestellt werden, weil es zu Vandalismus und Meinungsverschiedenheiten kam.
- In Schleswig-Holstein gibt es eine sogenannte Pferdeklappe, bei der Pferde anonym auf einer Koppel abgestellt werden können.
- Der Deutsche Tierschutzbund ist gespalten gegenüber dem Thema Tierklappe und sieht sowohl Vor- als auch Nachteile.
- Die Anonymität in der Tierklappe kann zu wichtigen Informationen verlieren, die dem Tierheim helfen könnten, das Tier und seine Geschichte zu verstehen.
- Einige Tiere können traumatisiert werden, wenn sie allein in einer fremden Umgebung sind.
- Die Möglichkeit einer schnellen 'Entsorgung' könnte zu vorschnellen Entscheidungen führen und eine verantwortungsbewusste Tierhaltung umgehen.
- Tierheime sind nicht verpflichtet, Tiere aus Privat- Haushalten aufzunehmen, wenn sie an ihre Kapazitäts-Grenzen stoßen.
- Das Aussetzen von Tieren ist unverantwortlich und strafbar und kann mit einem Bußgeld von bis zu 20.000 Euro geahndet werden.
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