Brandenburg: Patienten in Cottbus müssen für Notruf und Rettungsdienst zahlen
In dem seit mehr als einem Jahr schwelenden Streit um die Finanzierung der Rettungsdienst-Einsätze kommt es nun zu einer neuen Eskalationsstufe. Die …
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Fakten
- Die kreisfreie Stadt Cottbus kündigte an, die Kosten für Rettungsdienst-Einsätze den Patienten in Rechnung zu stellen.
- Die ersten Gebührenbescheide sollen am 30. März versendet werden.
- Gezahlt werden muss für jeden Einsatz – ob Krankentransport oder Notarzteinsatz.
- Zunächst sollen nur die Patienten eine Rechnung erhalten, die im Januar 2025 den Notruf alarmiert haben.
- Laut der Stadt sind in diesem ersten Schritt rund 1000 Menschen betroffen.
- Die Kassen verweigerten die Zahlung der Gesamtkosten für das vergangene Jahr, teilte die Stadt mit – stattdessen erkennen sie nur 80 Prozent der angefallenen Kosten an.
- Dadurch fehlten Cottbus 2,5 Millionen Euro im Haushalt, die für die Ausstattung und den Betrieb des Rettungsdienstes eingeplant seien.
- Die Stadt sehe sich zu diesem Schritt gezwungen.
- Die Stadt liegt in Brandenburg.
- Oberbürgermeister Tobias Schick (SPD) sagte: 'Ich weiß, dass dieser drastische Schritt zu viel Frust und Aufwand bei den Betroffenen führen wird'
- Der neue Gesundheitsminister René Wilke (SPD) muss sich gleich an seinem zweiten Tag im Amt mit dem Problem befassen.
- Die Oppositionsfraktionen AfD und BSW fordern, dass das Land finanziell einspringt und so verhindert, dass Patienten für Rettungsfahrten zur Kasse gebeten werden.