Datteln zum Zuckerfest: Wie geht das Fastenbrechen im Ramadan richtig?
Wenn die Sonne untergeht und der Muezzin zum Gebet ruft, beginnt für Millionen Musliminnen und Muslime weltweit der wohl schönste Moment des Tages im…
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Fakten
- Der Ramadan ist der neunte Monat im islamischen Mondkalender und gilt als besonders heilige Zeit.
- Von der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang wird gefastet – nicht nur als Verzicht auf Essen und Trinken, sondern auch als bewusste Phase der Besinnung, Dankbarkeit und Gemeinschaft.
- Die Dattel ist seit Jahrhunderten eine zentrale Rolle beim Fastenbrechen im Ramadan.
- Der Prophet Mohammed soll sein eigenes Fasten laut Überlieferungen ebenfalls mit Datteln und Wasser gebrochen haben.
- Datteln sind ein zentrales Grundnahrungsmittel, das auf der Arabischen Halbinsel, vor allem in Regionen wie Medina und Mekka, sehr verbreitet war.
- Die Dattelpalme gedeiht bestens im trockenen Wüstenklima.
- Datteln sind lange haltbar, nährstoffreich, leicht zu transportieren und schnell verfügbar.
- Datteln waren damit schlicht das naheliegendste Lebensmittel, um nach einem Fastentag schnell Energie zu bekommen.
- Die Ajwa-Dattel aus Medina wird traditionell empfohlen für den Fastenbeginn im Ramadan.
- Die Ajwa-Dattel gilt als besonders weich, bekömmlich und leicht süßlich und ist religiös hochgeschätzt.
- Der Verzehr der Ajwa-Dattel wird in Hadithen (Überlieferungen) als segensreich beschrieben.
- Die Dattel ist beim Iftar nicht verpflichtend, aber sehr stark empfohlen.
- Medina ist die Region, aus der die Ajwa-Dattel stammt.