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Fast 1000 Fälle von illegalem Welpenhandel in Sachsen

Die Beamten hörten nicht schlecht, als sie an einem Dienstag Ende Januar einen niederländischen Transporter kontrollierten. Die Bundespolizisten am G…

Fakten

  • Fast 1000 Fälle von illegalen Tierhandelsfällen wurden in Sachsen registriert.
  • Die meisten Hunde stammten aus Welpenfabriken in Osteuropa.
  • Die Tiere vegetierten in dreckigen Verschlägen und wurden früh von ihren Müttern entrissen.
  • Käufer seien mit Tieren, die sich als verhaltensauffällig herausstellen, meist überfordert.
  • Wer in Deutschland gewerblich mit Welpen handelt, benötigt eine spezielle Erlaubnis und muss Sachkunde nachweisen.
  • Der illegale Handel mit Tieren kann als Straftat oder Ordnungswidrigkeit sanktioniert werden.
  • Tätern drohen Bußgelder oder Haftstrafen.
  • Illegale Händler verlangten oft mehrere tausend Euro pro Tier.
  • Preise seien mit denen professioneller Züchter vergleichbar.
  • Besonders beliebt seien junge Rassetiere wie Malteser, Zwergspitze und französische Bulldoggen.
  • In den letzten fünf Jahren wurden in Sachsen 21 Strafverfahren und 62 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.
  • Bislang verhängten Richter zwei zur Bewährung ausgesetzte Freiheits- und mehrere Geldstrafen.
  • Die öffentliche Hand entstandte dadurch nach Angaben des Ministeriums Kosten von rund 1,5 Millionen Euro.
  • Nur in 25 Fällen hätten die Verursache die Kosten ganz oder in Teilen übernommen.