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Was Dresdner Autofahrer wirklich wollen
Rund 23 Prozent der Dresdnerinnen und Dresdner nutzen ausschließlich das Auto, um sich fortzubewegen. Die meisten in der Stadt wechseln aber zwischen…
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Fakten
- Rund 23 Prozent der Dresdnerinnen und Dresdner nutzen ausschließlich das Auto, um sich fortzubewegen.
- Die Stadtverwaltung hat bei bekennenden Autofahrern nachgefragt, weshalb sie auf das Gefährt setzen und was in der Stadt fehlt, um mehr Fahrrad zu fahren oder mit Bus und Bahn zu fahren.
- Die meisten Dresdnerinnen und Dresdner geben Zeit, Flexibilität, Bequemlichkeit, Komfort, Kinder befördern, Einkäufe erledigen oder gesundheitliche Gründe an, weshalb sie das Auto nutzen.
- Autofahren ist nicht ideologisch, die Leute haben einen Zweck.
- Wenn das Auto verfügbar ist, wird es genutzt.
- Die Dresdnerinnen und Dresdner wünschen sich eine bessere Ladeinfrastruktur für E-Autos, mehr Kreisverkehre für den Verkehrsfluss und Echtzeitinformationen zu Staus, Reisezeiten und Alternativen.
- Derzeit steigen die befragten Dresdnerinnen und Dresdner nur auf andere Verkehrsmittel um, wenn das Auto in der Werkstatt ist, die Alternative mindestens gleich schnell ist, es am Ziel keine Parkplätze gibt und im Urlaub in anderen Städten.
- Bei gutem Wetter wird auch mal das Fahrrad genutzt.
- Um die Dresdnerinnen und Dresdner in die Dresdner Verkehrsbetriebe zu locken, müsste es mehr Direktverbindungen in die Innenstadt, günstige Einstiegstarife, und Schnupperangebote mit Carsharing geben.
- Die Stadt Dresden hat 52 Personen aus 20 Haushalten, die sich dafür beworben hatten und quer über Dresden verteilt leben, mehrere Monate begleitet.
- Es wurden Gespräche geführt, es gab Gruppendiskussionen und jedes Familienmitglied musste sechs Monate lang ein Mobilitätstagebuch zu allen Wegen führen.
- Die Stadt hat rund 13.000 Euro gekostet, plus 8000 Euro für Radiowerbung, um Teilnehmer zu finden.
- Die Ergebnisse des Reallabors sind in 18 Maßnahmen davon eingeflossen.
- Das sind beispielweise P+R-Angebote und Tarife verbessern, Verkehrsinformationen in Echtzeit, einfachere Tarife, Sicherheit, Barrierefreiheit und Beschleunigung bei den DVB.
- Die Stadt Dresden arbeitet seit längerer Zeit mit mehreren Bürgerbeteiligungsverfahren wie diesem.
- Für den Mobilitätsplan 2035+ sollen diese Ergebnisse einfließen.
- Die Stadt hat bisher 70 Maßnahmen erstellt.
- Der Ort ist Dresden, Deutschland.