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Prozess gegen Marius Borg Høiby: Das fordern die Verteidiger

Der Gerichtssaal 250 in Oslo ist zum Endspurt des Vergewaltigungs-Prozesses gegen Marius Borg Høiby bis auf den letzten Platz gefüllt. Der älteste So…

Fakten

  • Der Prozess gegen Marius Borg Høiby fand im Gerichtssaal 250 in Oslo statt.
  • Die Verteidiger fordern eine Haftstrafe von einerinhalb Jahren für Marius Borg Høiby.
  • Marius Borg Høiby wird wegen Vergewaltigungen, Gewalt, Körperverletzung und mehrerer Verkehrsdelikte angeklagt.
  • Die Staatsanwaltschaft fordert eine Haftstrafe von sieben Jahren und sieben Monaten für Marius Borg Høiby.
  • Vier Frauen sollen von Marius Borg Høiby vergewaltigt worden sein, während die mutmaßlichen Opfer schliefen.
  • Die Verteidiger sehen das nicht als erwiesen an und argumentieren, dass es keine eindeutigen Beweise gibt.
  • Videos, die der Angeklagte selbst gemacht haben soll, seien keine eindeutigen Beweise.
  • Einige der mutmaßlichen Opfer hatten Medien zufolge ausgesagt, einen Blackout gehabt zu haben und dass jemand ihnen Drogen verabreicht hatte.
  • Die Verteidigung argumentiert, dass die betroffenen Frauen kurz vor den vorgeworfenen Taten bereits mehrfach einvernehmlichen Sex mit Høiby hatten.
  • Marius Borg Høiby soll gegen ein Kontaktverbot gegenüber seiner Ex-Freundin verstoßen haben.
  • Die Verteidigung fordert, dass die Haftstrafe von der Zeit abgezogen wird, die Marius Borg Høiby in Untersuchungshaft verbracht hat.
  • Marius Borg Høiby war kurz vor dem Prozess Anfang Februar erneut festgenommen worden.
  • Die Verteidigung argumentiert, dass die Medienanmerkungen gegen Marius Borg Høiby strafmildernd auswirken sollten.
  • Die Staatsanwaltschaft meint, dass es keinen Rabatt abhängig vom Berühmtheitsstatus des Angeklagten gibt.
  • Marius Borg Høibys Mutter Mette-Marit und sein Stiefvater Kronprinz Haakon hatten dem Prozess nicht beigewohnt.
  • Die Verteidigung argumentiert, dass die Frauen, die Opfer der Vergewaltigungen waren, auch unter dem großen öffentlichen Interesse gelitten haben.
  • Marius Borg Høiby hatte die Medien während des Prozesses immer wieder schwer beschuldigt.
  • Die Staatsanwaltschaft hatte von vornherein klargestellt, dass das müsse Høiby angesichts der Vorwürfe gegen ihn ertragen.
  • 20 der 40 Angeklagepunkte gegen Marius Borg Høiby beziehen sich auf seine Beziehung zu der 'Frogner-Frau'.
  • Einige davon gibt der Norweger zu.
  • Fälle häuslicher Gewalt gegen eine weitere Ex-Freundin werden ihm vorgeworfen.
  • Marius Borg Høiby soll sich nicht richtig erinnern können, was die Verteidigung als einen Schutzmechanismus darstellt.
  • Die Verteidigung argumentiert, dass man nicht automatisch der Aussage der Geschädigten Glauben schenken sollte.
  • Die Staatsanwaltschaft argumentiert, dass Høibys Aussagen ein Bild von einem Mann zeichnen, der Frauen wenig respektiere und sich nimmt, was er will.
  • Das ist jedoch nicht strafbar nach dem Strafgesetzbuch.
  • Der Mammut-Prozess steht nun vor dem Abschluss, und das letzte Wort haben die Richter.