Galerie-Pleite in München: Jetzt versteigert Sotheby’s wertvolles Meissener Porzellan
Einem der bislang international führenden Händler für frühes Meissener Porzellan ist das Geld ausgegangen. Die Münchner Edelgalerie Röbbig ist bereit…
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Fakten
- Die Münchner Edelgalerie Röbbig ist bereits seit Juni 2025 zahlungsunfähig.
- Der zuständige Insolvenzverwalter Dino Straub hat das Auktionshaus Sotheby's beauftragt, den Lagerbestand aus mehr als 700 Kunstwerken zu versteigen.
- Die Galerie lagerte ihre Kunstschätze an acht Orten in Deutschland, Österreich und Frankreich.
- Die Galerie Röbbig enthält kostbare Stücke aus der Meissener Porzellan-Manufaktur, darunter ein bedeutender Teil des um 1760 für Graf Karl Wilhelm Finck von Finckenstein gefertigten Meissener Services.
- Der Wert solcher Werke hängt ab von ihrem Seltenheitsgrad, ihrem Zustand und natürlich von der Zahlungsbereitschaft der Sammler.
- Die Staatsanwaltschaft München ermittelt wegen des Tatverdachts des Betruges und der Untreue im Fall der Galerie Röbbig.
- Der aktuelle Beteiligungsbericht des Freistaats Sachsen konstatiert für die Staatliche Porzellan-Manufaktur Meissen GmbH einen Umsatzanstieg auf rund 33 Millionen Euro, aber einen Verlust von mehr als drei Millionen Euro.