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LUNA-Halle in Köln: Wo Europa für den Mond trainiert

Der Mond liegt hinter einem riesigen schwarzen Rolltor. Scheppernd fährt es nach oben, als Petra Mittler auf den Kopf drückt. Sie trägt einen weißen …

Fakten

  • Die LUNA-Halle in Köln ist eine Mondsimulationsanlage des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Europäischen Weltraumorganisation ESA.
  • Es gibt keine andere Trainingseinrichtung dieser Art weltweit.
  • Die Halle auf dem Gelände des DLR in Köln-Porz kann Astronautinnen und Astronauten trainieren, wie man sich auf dem Mond fortbewegt und arbeitet.
  • Forscherinnen und Forscher können Messinstrumente testen und robotische Missionen mit Rovern durchspielen.
  • Die simulierte Mondlandschaft besteht aus rund 900 Tonnen Regolith-Simulat, abgebaut aus einem Steinbruch im nordrhein-westfälischen Rhein-Sieg-Kreis.
  • Der 'Mondstaub' in der LUNA-Anlage ermöglicht es unter anderem, die Beschaffenheit von Raumanzügen zu testen.
  • Die Schwerkraftbedingungen auf dem Mond sind nur ungefähr ein Sechstel so stark wie auf der Erde.
  • Ein Gravity-Offloading-System soll das System nachahmen, das zurzeit noch im Testbetrieb ist.
  • Eine Mondbasis an die Halle anzuschließen ist geplant, mit einer modellhaften Mondunterkunft für Astronautinnen und Astronauten.
  • Die NASA plant, 2028 auf dem Mond zu landen und das Artemis-Programm zu starten.
  • Die LUNA-Anlage wird nicht nur europäischen Astronautinnen und Astronauten als Trainingsmöglichkeit vorbehalten sein, sondern auch internationale Raumfahrerinnen und Raumfahrer.
  • Der Weg zum Mond führt nicht nur über Köln, sondern auch über internationale Zusammenarbeit.