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Dresdner Künstler um 1800: Görlitzer Museum zeigt Wegbereiter für Caspar David Friedrich

Mit der Sonderausstellung „KLENGEL & KLASS. Zeichenkunst um 1800″ widmen sich die Görlitzer Sammlungen zwei bedeutenden Künstlerpersönlichkei…

Fakten

  • Die Ausstellung "KLENGEL & KLASS. Zeichenkunst um 1800" findet im Graphischen Kabinett des Barockhauses Görlitz statt.
  • Das Görlitzer Museum besitzt rund 30 Werke von Johann Christian Klengel, darunter Zeichnungen und Druckgrafik sowie ein Gemälde.
  • Von Friedrich Christian Klass befinden sich 20 Zeichnungen im Görlitzer Museum.
  • Über 40 Arbeiten von Klengel und Klass werden nun erstmals gemeinsam präsentiert.
  • Zwei Zeichnungen von Klengel, die erst 2025 in die Sammlung gelangten, sind Teil der neuen Ausstellung.
  • Johann Christian Klengel wurde in Kesselsdorf bei Dresden geboren.
  • Klengel studierte an der Dresdner Kunstakademie und wurde später Privatschüler des Malers und Grafikers Christian Wilhelm Ernst Dietrich.
  • Klengel reiste zwischen 1790 und 1792 nach Italien, dank eines landesherrlichen Stipendiums.
  • Als Professor an der Dresdner Kunstakademie prägte Klengel zwei Künstlergenerationen.
  • Die sogenannte "Klengelschule" bereitete den Weg für die Landschaftskunst der Romantik und für Künstler wie Caspar David Friedrich.
  • Friedrich Christian Klass wurde in Dresden geboren, aber er konnte aufgrund finanzieller Gründe kein Studium an der Dresdner Kunstakademie besuchen.
  • Klass bildete sich autodidaktisch weiter und erhielt Unterricht beim Maler Giovanni Battista Casanova.
  • Klass war als Zeichenlehrer am kurfürstlich-sächsischen Hof tätig.
  • Die Zeichenkunst in Dresden um 1800, wie sie die Werke von Klengel und Klass repräsentieren, war ein wesentliches Fundament für die Zeichenkunst der darauffolgenden Epoche der Romantik.
  • Das Medium der Zeichnung in seiner technischen und thematischen Vielfalt wurde in dieser Epoche endgültig zu einer eigenständigen Kunstform erhoben.