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Welttag der Gletscher: Deutschlands Gletscher verschwinden bis 2030er Jahre
Zum Welttag der Gletscher gibt es keine guten Nachrichten vom vermeintlich ewigen Eis: Voraussichtlich in den 2030er Jahren wird Deutschland Forscher…
Hier finden Sie den kompletten Artikel:
Fakten
- Deutschland wird bis 2030er Jahren gletscherfrei sein.
- Die vier letzten deutschen Gletscher haben in den letzten zwei Jahren mehr als ein Viertel ihrer Fläche verloren.
- Der Blaueisgletscher und der Watzmanngletscher in den Berchtesgadener Bergen verloren jeweils rund 45 Prozent ihrer Fläche zwischen 2023 und 2025.
- Eine Million Kubikmeter Eis schmolzen insgesamt ab.
- Die Eisdicke nahm im Schnitt um 1,6 Meter pro Jahr ab - deutlich stärker als im Zeitraum 2018 bis 2023.
- Der Klimawandel ist die Hauptursache für den Gletscherschwund.
- Die Geschwindigkeit des Gletscherschwundes hat sich in den letzten Jahren verdoppelt.
- Der Höllentalferner im Zugspitzgebiet verlor nur neun Prozent der Fläche und könnte noch bis in die 2030er Jahre als Gletscher gelten.
- Der Nördliche Schneeferner unterhalb an der 2.962 Meter hohen Zugspitze wird den Angaben zufolge wohl bis Ende des Jahrzehnts verschwinden.
- Die Fläche des Nördlichen Schneeferners schrumpfte zwischen 1980 und 2023 bereits mehr als halbiert - jetzt schrumpfte die Fläche innerhalb von zwei Jahren um ein Viertel.
- Die Gletscherschmelze haben Folgen für den Skibetrieb, insbesondere auf dem Nördlichen Schneeferner.
- Der Südliche Schneeferner verlor 2022 den Status als Gletscher und floss nicht mehr.
- Die Berchtesgadener Gletscher sind in einem rasanten Tempo abschmelzen, was zu einer Vermessung durch den Geografen Wilfried Hagg von der Hochschule München und den Glaziologen Christoph Mayer von der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (BAdW) führte.
- Die Forscher veröffentlichten das Ergebnis kurz vor dem Welttag der Gletscher am Samstag (21. März).
- Der Ort, an dem die Studie durchgeführt wurde, ist Deutschland.