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Check für jede Schule in Sachsen: Gewinner und Verlierer beim Unterrichtsausfall

Jede elfte Schulstunde ist in Sachsen im ersten Halbjahr ausgefallen, geringfügig weniger als vor einem Jahr. Blickt man in die Regionen, auf Schular…

Fakten

  • Die elfte Schulstunde in Sachsen war im ersten Halbjahr 2025 geringfügig weniger ausgefallen als vor einem Jahr.
  • Im ersten Schulhalbjahr sind sowohl in allen zehn Landkreisen als auch in Leipzig, Dresden und Chemnitz ein Viertel weniger Stunden ausgefallen als im Vorjahreszeitraum.
  • Die Oberschulen haben die stärksten Verbesserungen angetreten, insbesondere in Ostsachsen sowie im Erzgebirge.
  • In acht der 13 sächsischen Regionen fällt weniger Unterricht aus.
  • Ostsachsen besser als andere Regionen abgeschneidet hat, insbesondere in den Landkreisen Bautzen und Görlitz.
  • Schulen im Erzgebirge, in Dresden sowie im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge haben überdurchschnittlich von den Maßnahmen zur Stundenabsicherung profitiert.
  • Die Grundschulen müssen als Verlierer der neuen Strategie gelten, nur in drei Landkreisen gibt es leichte Verbesserungen.
  • In acht Regionen fällt mehr Unterricht aus als im Vorjahreszeitraum.
  • Lehrkräfte aus Grundschulen häufig aushelfen müssen, um anderswo den Unterricht abzusichern.
  • Rund zwei Drittel der fast 6000 Abordnungen betreffen diesen Bereich.
  • Die Oberschulen haben die stärksten Verbesserungen angetreten, insbesondere in Ostsachsen sowie im Erzgebirge.
  • In Chemnitz und den Landkreisen Zwickau und Mittelsachsen ist der Anstieg am höchsten bei Gymnasien.
  • Bei Berufsschulen ist der Anstieg in Dresden sowie im Vogtland und im Erzgebirge am höchsten.
  • Der Freistaat setzt darauf, Nachwuchslehrkräfte und Bewerber auf offene Stellen stärker als bisher in unterversorgte Regionen zu schicken.
  • Zuletzt hatte diese Einstellungspraxis für viel Kritik gesorgt, vor allem im Leipziger Raum.
  • Rund 100 Stellen blieben unbesetzt.
  • Der Kultusminister setzt auf weitere Neuerungen, wie das Planungsteam, das berechnet, welche Schulen Personal abgeben müssen und wohin Lehrerinnen und Lehrer abgeordnet werden sollen.
  • Leipzig, Chemnitz und das Erzgebirge bilden einen Bereich, Dresden sowie die Kreise Bautzen und Görlitz einen zweiten.
  • Der Kultusminister fordert, dass mehr Stellen geschaffen und finanziert werden müssen.
  • Schulen brauchen endlich ausreichend Puffer, um Ausfälle durch Krankheit, Fortbildung oder besondere Förderbedarfe ausgleichen zu können.
  • Die mitregierende SPD sieht das ganz ähnlich, es sei das Gebot der Stunde, ausreichend Lehrerstellen zur Verfügung zu stellen.
  • Die Linke und die Lehrergewerkschaft GEW wollen neben mehr Lehrerstellen auch mehr Personal für Verwaltungsaufgaben, IT und Schulsozialarbeit.
  • Aktuell laufen die Haushaltsverhandlungen für die Jahre 2027 und 2028.
  • Der Kultusminister hatte zuletzt in einem Live-Talk angekündigt, für mehr Stellen und einen Personalpuffer zu werben.