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Fitnessstudios im Boom und Wandel: Warum große Ketten immer mehr Gyms übernehmen

Die Deutschen entwickeln sich mehr und mehr zu Fitness-Jüngern. Aktuell trainieren 12,36 Millionen Menschen regelmäßig in Fitnessstudios - so viele w…

Fakten

  • In Deutschland trainieren derzeit 12,36 Millionen Menschen regelmäßig in Fitnessstudios.
  • Das sind fast 15 Prozent der Bevölkerung.
  • Der Umsatz der Fitnessbranche liegt mittlerweile bei einem Rekordhoch von 6,25 Milliarden Euro netto.
  • Es gibt bundesweit 9647 Gyms in Deutschland.
  • Die Fitnessstudios sind längst nicht mehr nur Orte für Bodybuilding oder Muskelaufbau.
  • Gesundheit rückt stärker in den Mittelpunkt.
  • Der sogenannte Longevity-Trend ist Ausdruck davon, also der Wunsch, möglichst lange gesund und fit zu bleiben.
  • Verbandsvorstand Capelan sieht seine Branche deshalb auch zunehmend bedeutend für die Gesundheitsförderung und Prävention in Deutschland.
  • Die demografische Veränderung der Branche spielt eine Rolle. Auch Kooperationen mit Physiotherapeuten oder medizinischen Einrichtungen nehmen zu.
  • Große Ketten wie die RSG Group (McFit), FitX oder Clever Fit bauen ihre Netzwerke kontinuierlich aus.
  • Im Jahr 2024 gab es laut Deloitte-Analyse europaweit ein Rekordhoch bei Firmenübernahmen in der Fitnessbranche.
  • Der britische Platzhirsch der Premium-Fitnesskette David Lloyd hat die Aspria-Gruppe übernommen.
  • Fitnessketten generieren inzwischen über die Hälfte des gesamten Branchenumsatzes.
  • Für viele kleinere Studios wird es dadurch schwerer, im Wettbewerb mitzuhalten.
  • Langfristig könnten nur noch drei bis fünf große Anbieter den deutschen Fitnessmarkt dominieren könnten.
  • Die Technologie spielt eine Rolle. Moderne Studios investieren zunehmend in digital vernetzte Geräte, Trainings-Apps und KI-gestützte Trainingspläne.
  • Einige Betreiber testen bereits sogenannte Smart Gyms. Das sind Studios, die weitgehend ohne Personal funktionieren.
  • Firmenfitness-Angebote wie Hansefit, Urban Sports Club oder EGYM Wellpass ermöglichen Beschäftigten, über ihren Arbeitgeber verschiedene Sportangebote zu nutzen.
  • Allein über solche Aggregatoren trainieren inzwischen 1,47 Millionen Menschen in deutschen Fitness- und Gesundheitsanlagen.
  • Der Strukturwandel könnte den Markt langfristig verändern. Kleinere Studios mit persönlicher Betreuung könnten seltener werden.
  • Persönliche Betreuung oder betreute medizinisch orientierte Trainingskonzepte könnten sich damit zu einem Nischensegment entwickeln.
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