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Können Magic Mushrooms Depressionen lindern? Neue Studie zu Psilocybin liefert Antworten – und neue Zweifel

Psilocybin gehört zur Gruppe der Psychedelika, der bewusstseinsverändernden Drogen. Doch seit einiger Zeit wird der Wirkstoff der „Magic Mushrooms“ a…

Fakten

  • Psilocybin gehört zur Gruppe der Psychedelika, der bewusstseinsverändernden Drogen.
  • Die Studie mit 144 Patientinnen und Patienten mit schwer behandelbarer Depression hat gezeigt, dass die Symptome sich nach einer einzigen Dosis Psilocybin um etwa drei bis fünf Punkte auf einer Diagnoseskala (Hamilton Rating Scale for Depression) verbessert haben.
  • Die Studie zeigt, dass eine Dosis von 25 Milligramm Psilocybin klinisch relevante Effekte auf depressive Symptome bei Patienten und Patientinnen mit therapieresistenter Depression haben kann.
  • Der Experte Mihai Avram glaubt, dass Psilocybin und andere Psychedelika ein großes Potenzial für die Behandlung verschiedener psychiatrischer Störungen haben, darunter auch Depressionen.
  • Die Studie zeigt, dass eine einzige Dosis für die Behandlung ausreichen kann.
  • Der Ansatz, die nur ein oder zweimalige Psilocybingabe mit Psychotherapie zu kombinieren, zielt darauf ab, nicht nur Symptome zu reduzieren, sondern längerfristige Veränderungen anzustoßen.
  • Psilocybin und andere Psychedelika haben das Potenzial, die psychiatrische Behandlung grundlegend zu verändern.
  • Es gibt jedoch auch Nebenwirkungen wie Wahrnehmungsstörung und leicht vermehrte Suizidgedanken an den Behandlungstagen.
  • Die Studie zeigt, dass Psilocybin bei Patienten und Patientinnen mit therapieresistenter Depression eine spürbare Verbesserung der Symptome bedeuten kann.
  • Der Professor Matthias Liechti glaubt, dass das Ergebnis für ihn klinisch relevant und vielversprechend ist und dass es in den nächsten Jahren Markt-Zulassungsanträge in den USA geben wird.
  • In Europa werden Behandlungen vorerst noch nur in Studien oder in speziellen limitierten Zugangs-Programmen möglich sein.
  • Es gibt jedoch noch weitere Studien nötig, um die Wirksamkeit von Psilocybin bei der Behandlung von Depressionen zu bestätigen.
  • Der Professor Gregor Hasler relativiert die Studienergebnisse und glaubt, dass die Teilnehmenden besonders schwer erkrankte Patientinnen und Patienten waren, die bereits auf mehrere Therapien nicht angesprochen hatten.
  • Die Studie zeigt, dass Psilocybin bei Patienten und Patientinnen mit therapieresistenter Depression eine geringe Wirksamkeit hat, aber teilweise dadurch erklärt werden kann, dass die Teilnehmenden besonders schwer erkrankte Patientinnen und Patienten waren.
  • Der Professor Johannes Jungwirth hält die Studienergebnisse einerseits für ernüchternd, aber glaubt auch, dass Psilocybin bei einem Teil der Patienten und Patientinnen „nicht nur Symptome abschwächen, sondern auch psychologische Veränderungsprozesse anstoßen könnte.“
  • Die Studie wurde am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Mannheim und der Charité Berlin durchgeführt.
  • Die Studie wurde von Forschenden des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit Mannheim und der Charité Berlin durchgeführt.
  • Die Studie wurde in Deutschland durchgeführt.
  • Die Studie wurde in Deutschland durchgeführt.
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