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Zwickauer Mauritius Brauerei meldet Insolvenz an

Die Zwickauer Mauritius-Brauerei hat Insolvenz angemeldet. Ein entsprechender Antrag des Unternehmens ist am Dienstag beim Chemnitzer Amtsgericht ein…

Fakten

  • Die Zwickauer Mauritius-Brauerei hat Insolvenz angemeldet.
  • Ein entsprechender Antrag des Unternehmens ist am Dienstag beim Chemnitzer Amtsgericht eingegangen.
  • Zum Insolvenzverwalter wurde der Fachanwalt für Insolvenzrecht Henry Girbig bestellt.
  • Gründe für die Insolvenz wurden bisher nicht genannt.
  • Die Kanzlei des Insolvenzverwalters und auch die Brauerei wollten sich zunächst nicht äußern.
  • Vor Ort findet aktuell ein Gespräch über die nächsten Schritte statt.
  • Die Zwickauer Mauritius Brauerei war 2018 von der Stuttgarter Dinkelacker-Schwaben Bräu GmbH & Co. KG und dem geschäftsführenden Gesellschafter Jörg Dierig übernommen worden.
  • Jörg Dierig war zuvor Geschäftsführer der Oettinger Brauerei.
  • In Sachsen ist der Absatz von Bier zuletzt stärker geschrumpft als im Bundesdurchschnitt.
  • Im vergangenen Jahr sind insgesamt rund 620 Millionen Liter im Freistaat abgesetzt worden.
  • Das entspricht einem Rückgang um etwa 6,9 Prozent.
  • Bundesweit ist der Biermarkt im selben Zeitraum um sechs Prozent geschrumpft – so stark wie noch nie seit der Wiedervereinigung.
  • Steffen Dittmar, Präsident des Sächsischen Brauerbundes, sprach von einer dramatischen Lage.
  • Mindestlohn, Energiekosten und Bürokratie seien zusätzliche Belastungen für die Brauereibranche.