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Stirbt der Russischunterricht in Sachsen? Deutlich weniger Schüler und Lehrer
Einst Pflichtfremdsprache im Unterricht zu DDR-Zeiten, dann beliebte zweite Fremdsprache: Nun steht die Zukunft des Russischunterrichts an sächsische…
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Fakten
- Die Zahl der Schüler, die Russisch lernen und lehren, ist in den vergangenen fünf Jahren deutlich zurückgegangen.
- Der Trend wird sich fortsetzen.
- Andere Sprachen haben Russisch in der Beliebtheit abgelöst.
- Es gibt kaum Lehrernachwuchs im Fach Russisch.
- Lernen derzeit noch 14.035 Schüler an allgemeinbildenden Schulen, berufsbildenden Schulen und Schulen des zweiten Bildungsweges Russisch.
- Die Zahl der Lehrer, die in Sachsen Russisch unterrichten können, ist um rund 34 Prozent auf 1462 zurückgegangen.
- Der Durchschnittsalter der sächsischen Russisch-Lehrer liegt bei 56 Jahren.
- Sachsens Lehrer an den öffentlichen Schulen sind im Durchschnitt zehn Jahre jünger.
- Seit 2020 wurden gerade einmal 71 Referendare, also Lehrer in der Ausbildung, an sächsischen Schulen eingestellt.
- Für das laufende Schuljahr waren es ganze sieben Russisch-Referendare, die das Fach Russisch an der Universität Leipzig oder an der Technischen Universität Dresden studieren.
- Die Schüler entscheiden sich immer öfter für eine andere zweite Fremdsprache.
- Englisch ist dabei Pflichtfach für alle rund 420.000 Schüler – meist ab Klasse 3.
- Beliebteste zweite oder dritte Fremdsprache in Sachsen ist Französisch.
- Rund 58.000 Schüler lernen diese Sprache derzeit.
- Die Zahl der Spanisch-Schüler ist seit 2020 um rund 20.300 gestiegen.
- Die Zahl der Spanisch-Lehrer ist seitdem von 111 auf 162 gestiegen.
- Die Zahl der Tschechisch-Schüler ist seit 2020 um rund 847 gestiegen.
- Die Zahl der Italienisch-Schüler verdoppelte sich seit 2020.
- Die Zahl der Polnisch-Schüler ist seit 2020 um rund 555 gestiegen.
- Griechisch-Schüler sind in Sachsen sehr selten.
- Im aktuell laufenden Schuljahr sind es gerade einmal 93 Schüler.