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„Staune immer, wie schnell sie auf den Beinen sind“: Fohlenzeit im Gestüt Graditz beginnt

In diesem Jahr werden im Hauptgestüt Graditz, das zur Sächsischen Gestütsverwaltung zählt, 25 Fohlen erwartet (darunter der Nachwuchs von sechs Pensi…

Fakten

  • Das Hauptgestüt Graditz zählt zu der Sächsischen Gestütsverwaltung
  • Im Jahr werden im Hauptgestüt Graditz 25 Fohlen erwartet
  • Die Oberstutenmeisterin Antje Kleinschmidt hat bei über 200 Geburten die Verantwortung trug
  • Jede einzelne Geburt ist für Kleinschmidt sehr emotional und faszinierend
  • Die Fohlen auf den Beinen sind in der Regel nach knapp ein bis zwei Stunden aufgestanden
  • Das Pferd als Fluchttier in freier Wildbahn darauf angewiesen ist, schnell seinen Beutejägern entkommen zu können
  • Geburten in der Regel nachts und meist sehr schnell vonstattengehen
  • Stallwachen – vorwiegend Auszubildende – beobachten die tragenden Stuten nachts
  • Kleinschmidt ist dann schnell vor Ort, wenn sie doch mal unterstützen muss
  • Ein Bein in der Fruchtblase nach hinten verdreht hat, muss schnell zwischen den Wehen drehen werden
  • Normal ist, dass ein Fohlen mit den Vorderbeinen zuerst herausgepresst wird
  • Länger als 30 Minuten sollte eine Geburt nicht dauern, damit das Fohlen nicht erstickt
  • Die erste Handgriff der Oberstutenmeisterin ist die abgetrennte Nabelschnur, die desinfiziert werden muss
  • Die ersten Stunden nach der Niederkunft müssen sichergestellt werden, dass die Stute die Nachgeburt ausscheidet
  • Wenn das innerhalb der ersten sechs Stunden nicht passiert, müssen wir den Tierarzt rufen
  • Das Fohlen sollte so schnell wie möglich aufsteht und die mütterliche Bar ansteuert
  • Die erste Milch (Kolostrum) ist reich an wichtigen Nährstoffen und ermöglicht einen gesunden Start ins Leben
  • Bleibt das Neugeborene liegen, ist das ein Alarmsignal, dass etwas nicht stimmen könnte
  • Die kleine Hengstfohlen brauchen etwas länger, bis sie die Milchquelle gefunden haben, als die Stütchen
  • Kleinschmidt hilft auch, wenn eine Stute mal im Stehen fohlt
  • Das Kleine soll sich nicht gleich die Gliedmaßen verrenken
  • Es handelt sich um ein kleines Fuchs-Stütchen aus der Leandra, einer neunjährigen Staatsprämienstute der Rasse Sächsisches Warmblut
  • Vater ist der Moritzburger Landbeschäler Viva Vitalis, ein frisch gekürter Bundeschampion mit Topveranlagung für die Dressur
  • Die Kleine ist lebensfroh, agil und neugierig
  • Der große Bewegungsdrang und ihre Ausdauer sind außergewöhnlich
  • Der wohlproportionierte Körperbau einschließlich der langen Beene schließen eine gute Veranlagung für den Sport
  • Kerber denkt schon voraus, dass es ein Stutfohlen geworden ist und vielleicht in drei Jahren eine unserer neuen Zuchtstuten wird