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Der Präsident raucht noch eine – In „La Grazia“ fällt der Abschied von der Macht schwer

Was bewegt einen Menschen, der vor dem Abschied steht, vor dem Schlusspunkt seiner imposanten Politikerkarriere? Mit seinem Lieblingsschauspieler Ton…

Fakten

  • Der Präsident raucht noch eine
  • Mariano de Santis muss noch letzte Entscheidungen treffen
  • Gnadengesuche für zwei wegen Mordes Verurteilte unterzeichnen
  • ein umstrittenes Gesetz zur Sterbehilfe
  • der Katholiken und Papstfreund in ein moralisches Dilemma stürzt und zögern lässt
  • Man begegnet einem von Melancholie umwehten Mann, gefangen in der Einsamkeit der Macht
  • der heimlich mit seiner Tochter und juristischen Beraterin auf dem Dach des Präsidentenpalastes raucht
  • Der seiner vor Jahren verstorbenen Frau nachtrauert und zugleich wie ein eifersüchtiger Teenager nach ihrem Liebhaber von einst sucht
  • Servillo, der bisher in sieben Sorrentino-Filmen glänzte
  • darunter „La Grande Bellezza – Die Große Schönheit“ oder „Il Divo – Der Göttliche“
  • zeigt sich wieder als Meister der Performance
  • lässt tief in die Seele eines der ständigen Kompromisse müden Menschen schauen, der letztendlich Gewissheiten in Frage stellt
  • Und der versucht, im Alter noch einmal den Atem des Leben zu spüren
  • Dafür gab es in Venedig verdient die Coppa Volpi als Bester Schauspieler
  • Regie: Paolo Sorrentino mit Toni Servillo, Anna Ferzetti
  • 132 Minuten
  • FSK 12 (ab Donnerstag in den Kinos)