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Gaspreise für Neukunden zuletzt deutlich gestiegen

Die stark gestiegenen Gas-Großhandelspreise haben erste Auswirkungen auf neue Verträge von Haushaltskunden. Laut einer Auswertung des Vergleichsporta…

Fakten

  • Die stark gestiegenen Gas-Großhandelspreise haben erste Auswirkungen auf neue Verträge von Haushaltskunden.
  • Der Iran-Krieg ist die Ursache für den Anstieg der Großhandelspreise.
  • Ein Haushalt mit einem Gas-Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden (kWh) im Februar 2026 im bundesweiten Durchschnitt im günstigsten Gastarif mit zwölfmonatiger Preisgarantie zahlte noch rund 8,2 Cent pro kWh.
  • Das günstigste Angebot liegt im Bundesschnitt jetzt bei rund 9,4 Cent je Kilowattstunde.
  • Bestandskunden müssen vorerst keine Gas-Preiserhöhungen befürchten.
  • Die Sorge vor einer länger anhaltenden Schließung der Straße von Hormus und die aktuell hohen Großhandelspreise sorgten dafür, dass die Neukundenpreise nun deutlich anzögen.
  • Für die Auswertung erhob das Portal das günstigste Angebot für jede Postleitzahl. Daraus wurde der Bundesschnitt gebildet.
  • In etwa einem Prozent der Postleitzahl-Gebiete gibt es sogar minimale Senkungen.
  • Die Spanne reichte von 5 Prozent Senkung bis 44 Prozent Erhöhung.
  • Der durchschnittliche Gaspreis für Haushaltskunden im örtlichen Grundversorgungstarif liegt laut Verivox im März bei 13,4 Cent je Kilowattstunde.
  • In Europa gehandeltes Erdgas ist seit Beginn der Angriffe der USA und Israels auf den Iran Ende Februar an der Börse um rund 65 Prozent teurer geworden.
  • Die globalen Öl- und Gasmärkte sind durch den Krieg im Nahen Osten stark beeinträchtigt.
  • Der Schiffs-Transport von Flüssiggas aus den Förderregionen am Persischen Golf durch die wichtige Straße von Hormus ist faktisch zum Erliegen gekommen.