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DFB weist Bayern-Einspruch gegen Diaz-Sperre ab – obwohl Schiedsrichter seinen Fehler einräumt

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes hat den Einspruch des FC Bayern München gegen die Gelb-Rote Karte für Luis Diaz im Bundesligaspiel bei …

Fakten

  • Der Protest des FC Bayern München gegen die Gelb-Rote Karte für Luis Diaz im Bundesligaspiel bei Bayer Leverkusen (1:1) wurde vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes abgeschmettert.
  • Die Entscheidung des Schiedsrichters Christian Dingert, den Platzverweis für Diaz nach der Partie als Fehler bezeichnet zu haben, wurde vom DFB-Sportgericht als unbegründet verworfen.
  • Diaz ist im nächsten Spiel des Tabellenführers gegen den 1. FC Union Berlin am kommenden Samstag gesperrt.
  • Der FC Bayern München kann gegen dieses Urteil innerhalb von 24 Stunden beim Sportgericht noch einmal Einspruch einlegen.
  • Chef des DFB-Sportgerichts Stephan Oberholz begründete die Entscheidung, dass sich der Vorgang als Tatsachenentscheidung darstellt, die nur dann korrigiert werden kann, wenn sie gravierend, offenkundig und ohne jeden Zweifel objektiv unrichtig ist.
  • Der Schiedsrichter Christian Dingert sagte, dass er die Bilder nach der Partie sehen würde, um seine ursprüngliche Entscheidung zu revidieren.
  • Ehrenpräsident Uli Hoeneß schimpfte in der "Bild"-Zeitung über die Leistung des Schiedsrichter-Teams als "die schlechteste Leistung eines Schiedsrichter-Teams, die ich je bei einem Bundesligaspiel erlebt habe".
  • Vorstandschef Jan-Christian Dreesen forderte vom DFB, das Niveau der Leistungen seiner Schiedsrichter zu verbessern.
  • Dietmar Hamann kritisierte die Bayern-Führung für ihre aggressive Vorgehensweise und sagte, dass man auch in Niederlagen Respekt und Würde anerkennen muss.