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Lampertswaldes Haushaltslage ist angespannt

Die Haushaltsplanung der Gemeinde Lampertswalde könnte in diesem Jahr fast ausgeglichen sein, aber nur, weil die Kommune auf die Bremse drückt. Kredi…

Fakten

  • Die Haushaltsplanung der Gemeinde Lampertswalde könnte in diesem Jahr fast ausgeglichen sein.
  • Kredite werden nicht aufgenommen.
  • Die Wunschliste ist laut Kämmerin Stephanie Hochmuth zusammengestrichen worden.
  • Der Gürtel wird weiter eng geschnallt.
  • Einnahmen mit 7,4 Millionen Euro und Ausgaben mit rund 7,7 Millionen Euro fast ausgeglichen beziehungsweise können durch Gegenrechnung ausgeglichen werden.
  • Die Grundsteuern will Lampertswalde mit rund 2500 Einwohnern erst mal nicht verändern.
  • Die Sätze bleiben für die Grundsteuer A bei 315 v.H., für die Grundsteuer B bei 420 v.H.
  • Lampertswalde aufkommensneutral gerade bei letzterer Steuer noch mehr einnehmen könnte.
  • Diesen Bogen will die Kommune nicht überspannen.
  • Fast eine halbe Million Euro machen diese Erträge aus.
  • Dazu kommen noch 2,5 Millionen Euro Gewerbesteuern bei einem Satz von 410 v.H.
  • 213.400 Euro erhält Lampertswalde an Umlagen von Land und Bund.
  • Eine Million Euro kommen durch den Anteil an den Einkommenssteuern rein.
  • Rund 340.000 Euro beträgt der Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer.
  • Alle Einnahmen werden laut Kämmerin Hochmuth zu 16 Prozent für Sach- und Dienstleistungen verwendet – macht 1,2 Millionen Euro.
  • 2,1 Millionen Euro schlagen immerhin für Personalkosten zu Buche.
  • Transferaufwendungen (Sozialleistungen, Zuschüsse oder Umlagen) werden mit 3,6 Millionen Euro berechnet.
  • Die Kreisumlage, die aktuell bei 35,8 Prozent liegt, ist mit 1,4 Millionen Euro angegeben.
  • Das Budget für die Ortschaftsräte liegt bei 3900 Euro.
  • Dazu kommen noch mehr als eine halbe Million Euro als Umlage nach Schönfeld für die Verwaltungsgemeinschaft.
  • Weil das den Lampertswaldern zu hoch ist, wurde im nicht öffentlichen Teil der Ratssitzung über die Modernisierung der zugrunde liegenden Gemeinschaftsvereinbarung diskutiert.
  • 177 Kinder werden in den beiden kommunalen Einrichtungen in Lampertswalde betreut.
  • Die Kita Knirpsenland soll eine neue Brandmeldeanlage bekommen.
  • 33.000 Euro werden in einen neuen Tiefbrunnen für die Ortsfeuerwehr Weißig investiert, bei 40 Prozent Förderung.
  • Für die Ortswehr Brockwitz ist die Anschaffung eines neuen Fahrzeuges mit 10.000 Euro geplant.
  • Eine neue Bushaltestelle an der Großenhainer Straße ist mit 95.000 Euro vorgesehen.
  • 132.500 Euro wird voraussichtlich das Blockheizkraftwerk fürs Knirpsenland kosten.
  • Im Hortgebäude wird so eine Einrichtung laut Bauamtsleiterin Catrin Niemz bereits erfolgreich eingesetzt.
  • Im Jahr werden dabei 5000 Euro gespart, und es gab zusätzlich 1900 Euro Einspeisevergütung.
  • Die Bahnhofstraße soll bekanntlich abschnittsweise weiter saniert werden.
  • In diesem und den beiden Folgejahren werden dafür je 280.000 Euro ausgegeben.
  • 2026 soll mit Zuweisungen in Höhe von 190.152 Euro das Sportlerheim energetisch saniert und aufgewertet werden.
  • 63.000 Euro Eigenmittel der Gemeinde kommen da noch obendrauf.
  • Der Gemeinderat entschied sich dort gegen einen Hublift und für eine schräge Rampe für die Barrierefreiheit.
  • Der Sportverein hätte es sich anders gewünscht.
  • Auch die Wiederherstellung des historischen Brunnens in Oelsnitz soll dieses Jahr mit Förderung erledigt werden.
  • Mit einer Pro-Kopf-Verschuldung von 158 Euro steht Lampertswalde laut Gemeinderat Dierk Bade nicht schlecht da.
  • Dennoch sollen Energiekosten unter anderem in den Gerätehäusern der Feuerwehr gespart werden.
  • Das Ziel sind auch höhere Einnahmen, zum Beispiel ab 2027 bei der Hundesteuer, beim Essensgeld, bei Mieten und beim Abwasser.