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Naturschutz als Infrastruktur: Umweltminister Schneider plant Gesetzesnovelle

Der Verkehrsminister will bei der Sanierung kaputter Autobahnen und Brücken Tempo machen – allerdings auch auf Kosten mancher Naturschutzprüfungen un…

Fakten

  • Der deutsche Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit ist Carsten Schneider
  • Die Gesetzesnovelle soll die grüne und natürliche Infrastruktur stärken
  • In Deutschland gibt es Tausende marode Brücken und Straßen im Bundesbesitz
  • Der Verkehrsminister Patrick Schnieder will mit dem neuen Infrastruktur-Zukunftsgesetz (IZG) Sanierungen und Neubau beschleunigen
  • Die Novelle soll Planungen und Genehmigungsverfahren vereinfachen, indem den Projekten pauschal ein „überragendes öffentliches Interesse“ bescheinigt wird
  • Der Bundesvorsitzende des ökologischen Verkehrsclubs VCD ist Christiane Rohleder
  • Das Grundgesetz verpflichtet den Gesetzgeber zum Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen
  • Die wertvollen Schutzgebiete sollen in Genehmigungsverfahren künftig das gleiche Gewicht bekommen wie die technische Infrastruktur
  • Der Entwurf sieht vor, dass wichtige und wertvolle Naturkorridore wie Schutzgebiete, Moore und intakte Auen als „vonüberragendem öffentlichen Interesse“ eingestuft werden
  • Die Suche nach Flächen für Kompensationsmaßnahmen bei großen technischen Infrastrukturprojekten soll künftig an professionelle Dritte abgegeben werden
  • Der Bundesminister Schneider setzt auf neue Konzepte für die Mehrfachnutzung von Flächen, auf denen gleichzeitig Naturschutz, erneuerbare Energien und nachhaltige Bewirtschaftung möglich sind
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