Kanal im Schwanenteichpark wird saniert
Die Kommunalen Wasserwerke Grimma-Geithain (KWW) lassen den Mischwasserkanal auf 230 Metern Länge im Schwanenteichpark sanieren. Ein Projekt, das künftig dafür sorgen soll, dass es bei Starkregen keinen Rückstau gibt und das Abwasser damit nicht mehr aus dem Kanaldeckel auf die Wiese fließt. Die Arbeiten sind von Ende März bis Mitte April angesetzt.
Veolia-Mitarbeiter Jens Glöckner (re.) und Dirk Knauer, begleiten die Maßnahme der Kommunalen Wasserwerke Grimma-Geithain.
© Heiko Rebsch/Veolia
Die beauftragte Spezialfirma Swietelsky-Faber GmbH saniert den Betonkanal im sogenannten Inlinerverfahren: Hierbei wird eine Art Schlauch mit Hilfe spezieller Maschinentechnik in den vorhandenen Kanal eingezogen, härtet dort aus und kleidet das Innere des Kanals wie eine zweite Haut aus. Der Vorteil: Aufwendige Tiefbauarbeiten fallen weg. "Das sei wichtig, weil es sich beim Schwanenteichpark um ein unter Schutz stehendes Kulturdenkmal handelt", ergänzt Jens Glöckner. Er begleitet das Vorhaben der KWW als Projektleiter bei Veolia. Man könne das Inliner-Verfahren nur deshalb nutzen, "weil die Statik des Kanals noch in Ordnung ist". Die denkmalschutzrechtliche Genehmigung der Unteren Denkmalschutzbehörde beim Landkreis liegt vor. Diese sei wegen des schützenswerten Baumbestandes zwingend erforderlich.
Kanalsianierung unumgängänglich
In der Vergangenheit hatte Veolia den rund 50 Jahre alten Kanal bereits mit einer Spezialkamera befahren, um die Schäden im Detail aufzunehmen. Starke Wurzeleinwüchse hätten der Bausubstanz über die Jahre arg zugesetzt und immer mehr Risse verursacht, schildert Dirk Knauer. "Wir haben daraufhin mit Unterstützung eines externen Dienstleisters die eingewachsenen Wurzeln abfräsen lassen, damit das Abwasser wieder besser abfließen kann", erklärt der Vorarbeiter im Kanalnetz bei Veolia in Grimma. Unabhängig davon sei die professionelle Kanalsanierung, die jetzt startet, unumgänglich.
Arbeiten bis Mitte April
Während der Arbeiten wird das ankommende Abwasser im Kanal über eine sogenannte Absperrblase gestaut und mit mobilen Saug- und Spülfahrzeugen permanent abgefahren und zur Kläranlage Grimma transportiert. Jens Glöckner geht davon aus, dass es nur wenige Tage dauern wird, bis der Schlauchkanal ausgehärtet und damit voll funktionstüchtig ist. Bis Mitte April soll die gesamte Maßnahme abgeschlossen sein. Der Mischwasserkanal im Schwanenteichpark nimmt sowohl Schmutz- als auch Niederschlagswasser auf. Er gehört mit 60 Zentimetern Durchmesser zu den größeren im Grimmaer Stadtgebiet.
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Fakten
- Der Mischwasserkanal im Schwanenteichpark wird saniert.
- Die Kommunalen Wasserwerke Grimma-Geithain (KWW) lassen den Kanal auf 230 Metern Länge sanieren.
- Ein Projekt, das künftig dafür sorgen soll, dass es bei Starkregen keinen Rückstau gibt und das Abwasser damit nicht mehr aus dem Kanaldeckel auf die Wiese fließt.
- Die Arbeiten sind von Ende März bis Mitte April angesetzt.
- Der beauftragte Spezialfirma Swietelsky-Faber GmbH saniert den Betonkanal im sogenannten Inlinerverfahren.
- Der Vorteil: Aufwendige Tiefbauarbeiten fallen weg.
- Das sei wichtig, weil es sich beim Schwanenteichpark um ein unter Schutz stehendes Kulturdenkmal handelt.
- Die denkmalschutzrechtliche Genehmigung der Unteren Denkmalschutzbehörde beim Landkreis liegt vor.
- Diese sei wegen des schützenswerten Baumbestandes zwingend erforderlich.
- Kanalsianierung unumgängängisch In der Vergangenheit hatte Veolia den rund 50 Jahre alten Kanal bereits mit einer Spezialkamera befahren, um die Schäden im Detail aufzunehmen.
- Starke Wurzeleinwüchse hätten der Bausubstanz über die Jahre arg zugesetzt und immer mehr Risse verursacht.
- Wir haben daraufhin mit Unterstützung eines externen Dienstleisters die eingewachsenen Wurzeln abfräsen lassen, damit das Abwasser wieder besser abfließen kann.
- Die professionelle Kanalsanierung, die jetzt startet, ist unumgänglich.
- Arbeiten bis Mitte April Während der Arbeiten wird das ankommende Abwasser im Kanal über eine sogenannte Absperrblase gestaut und mit mobilen Saug- und Spülfahrzeugen permanent abgefahren und zur Kläranlage Grimma transportiert.
- Jens Glöckner geht davon aus, dass es nur wenige Tage dauern wird, bis der Schlauchkanal ausgehärtet und damit voll funktionstüchtig ist.
- Der Mischwasserkanal im Schwanenteichpark nimmt sowohl Schmutz- als auch Niederschlagswasser auf.
- Er gehört mit 60 Zentimetern Durchmesser zu den größeren im Grimmaer Stadtgebiet.
- Die Location ist der Schwanenteichpark in Grimma.
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