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Entführter THW-Helfer Malthe Golla: „Ich dachte, jetzt knie ich mich hin und höre einen Schuss“

Die Haare stoppelkurz. Dunkelblaues Shirt, Einsatzhose und viel Ruhe ausstrahlend sitzt Malthe Golla, 50, THW-Helfer, da. Nichts erinnert an die hage…

Fakten

  • Malthe Golla ist ein 50-jähriger THW-Helfer aus Wahlstedt in Schleswig-Holstein.
  • Er wurde im Juli 2010 in Khartum, Sudan, entführt und fünf Wochen lang als Geisel gehalten.
  • Die Entführung war von höherer Stelle geplant, um die Regierungshilfe zu demonstrieren.
  • Golla wurde mit einem Spezialisten-Team für Technik nach Sierraleone geschickt, bevor er in den Sudan geschickt wurde.
  • Er war im Sudan seit 2004 und hatte dort seinen ersten Afrikaeinsatz in Sierra Leone gemacht.
  • Die Entführung fand statt, als Golla und sein Kollege das Camp in Nyala in der Region Darfur besuchten.
  • Golla und sein Kollege wurden am 27. Juli 2010 freigelassen und kehrten nach Deutschland zurück.
  • Golla hat sich durch die Geiselnahme kaum verändert, aber er schätzt seine Erfahrung mehr als je zuvor.
  • Er hat eine psychische Betreuung abgelehnt, aber ein privatwirtschaftliches Jobangebot aus Sierra Leone half ihm, sich von der Erfahrung zu erholen.
  • Golla ist seit 2004 mit seiner Frau verheiratet, die er im Sudan kennengelernt hat und Ende 2010 geheiratet hat.
  • Er ist durchgeimpft und wird immer wieder für THW-Einsätze geschickt.
  • Die Entführung der beiden deutschen THW-Helfer hatte weltweit Schlagzeilen gemacht.
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