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Neue Gruppe aus der rechten Szene plant Demo in Bischofswerda

Die sogenannten „Stadttruppen Oberlausitz“ planen für den 11. April in Bischofswerda eine Versammlung. Das bestätigt das Landratsamt Bautzen als Vers…

Fakten

  • Die sogenannten "Stadttruppen Oberlausitz" planen für den 11. April in Bischofwerda eine Versammlung.
  • Die Demo soll auf dem Altmarkt in Bischofswerda beginnen und als Aufzug durch das Stadtgebiet geführt werden.
  • Es werden 100 Teilnehmer erwartet.
  • Die konkrete Route befindet sich derzeit noch in Abstimmung und steht noch nicht fest.
  • Die Demo soll unter dem Motto "Eure Macht hat Grenzen. Unser Wille nicht" stattfinden.
  • Die Versammlung könnte in Zusammenhang mit dem Tod eines französischen Rechtsextremisten stehen, der an Verletzungen durch mutmaßliche Linksextremisten gestorben sein soll.
  • Die "Stadttruppen Oberlausitz" sind eine relativ neue Gruppierung der regionalen rechten Szene.
  • Die Partei Die Linke im Landkreis Bautzen hat jüngst vor dieser rechten, gewaltaffinen Jugendgruppierung gewarnt worden.
  • Die Mitarbeiter des mobilen Beratungsteams Ost des Kulturbüros Sachsen ordnen die "Stadttruppen Oberlausitz" als paramilitärisch wirkende Jugendgruppe ein.
  • Die Gruppe würde gezielt nach Personen fragen, welche sie offensichtlich als Gegner markiert haben.
  • Die Mitglieder der Gruppe ordnen sich dem rechtsextremen Spektrum zu und sind eine Kooperation mit "Urbs Turrium" eingegangen.
  • Das ist eine laut dem sächsischen Verfassungsschutz rechtsextremistische Gruppierung aus Bautzen, die hier etwa eigene Demos veranstaltet oder mit den Organisatoren der "Mahnwache Bautzen" und deren montäglichen Versammlungen kooperiert.
  • Die Polizei ist bislang keine Straftaten der "Stadttruppen Oberlausitz" bekannt.
  • Die Akteure scheinen eher im jugendlichen Alter zu sein.
  • Die Versammlungsanmeldung für den 11. April in Bischofwerda liegt vor.
  • Die Polizei wird die Ausübung der Versammlungsfreiheit gewährleisten.
  • Die Gruppe ist aktiv in den sozialen Netzwerken und präsentiert sich als "Kameraden in szenetypischer Kleidung, mit geballten Fäusten und teilweise mit NS-Symbolik".
  • Die Gesichter der Mitglieder sind stets verpixelt.
  • Die Gruppe ist im Landkreis Bautzen ansässig.