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Stimmungstest: Rechte und Linke melden Zugewinne bei Kommunalwahl in Frankreich
Nach der ersten Runde der Kommunalwahlen in Frankreich haben das rechte Rassemblement National (RN) von Marine Le Pen sowie die Linkspartei La France…
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Fakten
- Die Kommunalwahlen in Frankreich fanden am 22. März statt.
- Die Wahlbeteiligung lag landesweit bei 48,90 Prozent.
- Präsident Emmanuel Macron und seine Frau Brigitte gaben ihre Stimmen im nordfranzösischen Küstenort Le Touquet-Paris-Plage ab.
- Das rechte Rassemblement National (RN) von Marine Le Pen reklamierte Zugewinne für sich.
- Die Linkspartei La France Insoumise (LFI) reklamierte Zugewinne für sich.
- In der Mehrzahl der Gemeinden und in praktisch allen Großstädten gab es am kommenden Sonntag einen zweiten Wahlgang.
- Knapp 49 Millionen Menschen im Land waren zu dem Urnengang aufgerufen.
- Die Bürgermeister oder Bürgermeisterin werden dann von den Gemeindevertretern gewählt.
- Die Parteien sind verpflichtet, gleich viele Männer und Frauen in abwechselnder Reihenfolge als Kandidaten aufzustellen.
- Rund 36.500 Deutsche haben sich nach Angaben der Regierung für die Wahl registrieren lassen.
- Die Kommunalwahlen 2020 hatten vor allem Frankreichs Grüne punkten können.
- Die Sozialisten blieben in Paris und Marseille am Ruder.
- Der rechtsnationale Éric Ciotti sah sich knapp vor dem aktuellen Bürgermeister Christian Estrosi in Nizza an der Côte d’Azur.
- Ein überraschendes Comeback deutet sich unterdessen nach den Hochrechnungen in der Elsass-Metropole Straßburg an.
- Die Sozialistin Catherine Trautmann landete knapp vor dem konservativen Herausforderer Jean-Philippe Vetter in Straßburg.
- Die bisherige Bürgermeisterin Jeanne Barseghian (Grüne) kam nur auf Platz drei in Straßburg.