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Dresden spitze, Landkreis Leipzig Schlusslicht: So krank sind die Sachsen

Beschäftigte in Sachsen waren voriges Jahr etwas seltener krankgeschrieben. Das geht aus dem neuen AOK-Plus-Gesundheitsbericht hervor, der Leipziger …

Fakten

  • Die Beschäftigten in Sachsen waren voriges Jahr etwas seltener krankschrieben.
  • Im Durchschnitt fehlten im Jahr 2025 jeden Arbeitstag 6,6 Prozent der Beschäftigten.
  • Der durchschnittliche Dauer der Krankschreibung lag bei 11,3 Tagen und damit 0,9 Prozent unter dem Wert von 2024.
  • Die Top-Liste der Gründe für die Arbeitsunfähigkeit im Freistaat blieb unverändert: Grippe, Erkältung und Co. (28,3 Prozent aller Fälle) vor Rückenproblemen, Brüchen und anderen Muskel- und Skelett-Erkrankungen (12,1 Prozent), Probleme mit den Verdauungsorganen (7,3 Prozent) und psychischen Erkrankungen (5,8 Prozent).
  • Der Krankenstand je Arbeitstag im Freistaat rechnerisch bei 6,6 Prozent lag, waren es bundesweit 6,4 Prozent.
  • Zudem waren Beschäftigte in Sachsen je Krankheitsfall im Schnitt 11,3 Tage krank, bundesweit war es etwa ein Tag weniger.
  • Gleichzeitig weist Sachsen beim Krankenstand (6,6 Prozent) den niedrigsten Wert aller ostdeutschen Flächenländer auf.
  • Deutlich höher ist die Quote bei den Nachbarn aus Thüringen (7,3), Sachsen-Anhalt (7,4) sowie Brandenburg (7,3).
  • Auch Mecklenburg-Vorpommern (7,4) kommt auf bundesweite Spitzenwerte.
  • Deutlich niedriger sind die Krankenstände laut AOK-Statistik in Berlin (5,7), Baden-Württemberg oder Bayern (je 5,8).
  • Der Krankenstand in der Landeshauptstadt Dresden lag bei 6,1 Prozent je Arbeitstag.
  • In Chemnitz waren rechnerisch je Arbeitstag 6,3 Prozent der Berufstätigen ärztlich als arbeitsunfähig gemeldet.
  • Im Erzgebirgskreis und in der Stadt Leipzig waren es jeweils 6,5 Prozent.
  • Vergleichsweise am höchsten war der Krankenstand je Arbeitstag in den Landkreisen Bautzen und Görlitz (je 7,1 Prozent) sowie in den Kreisen Leipzig und Nordsachsen (je 7,2 Prozent).
  • Der Anteil der Krankheitsfälle wegen Atemwegserkrankungen in den Städten Leipzig und Dresden war höher als im sachsenweiten Schnitt.
  • In den Landkreisen Nordsachsen, Mittelsachsen und Leipzig wurden überdurchschnittlich viele Krankheitsfälle wegen Herz-Kreislauf-Problemen erfasst.
  • Die Städte Leipzig, Dresden und auch Chemnitz lagen unter dem sachsenweiten Schnitt.
  • Je jünger die Beschäftigten sind, desto geringer ist der Krankenstand.
  • Bei den 60 bis 64 Jahre alten Männern waren es fast doppelt so viele (10,5 Prozent).
  • Der Krankenstand zwischen 5,8 und 6,1 Prozent je Arbeitstag lag bei den jüngsten Altersgruppen der weiblichen Beschäftigten.
  • Die Landwirtschaft hatte den niedrigsten Krankenstand mit 6,1 Prozent je Arbeitstag.
  • Der Sektor der Banken und Versicherungen hatte einen Anteil von 5,1 Prozent krankgeschriebener Beschäftigte je Arbeitstag.
  • Im sächsischen Baugewerbe verzeichnete die AOK Plus sowohl 2024 als auch 2025 einen Anteil von 6,4 Prozent krankgeschriebener Beschäftigte je Arbeitstag.