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Exklusiv aus dem AOK-Report: Krankenstand geht in Sachsen zurück
Beschäftigte in Sachsen waren einer aktuellen Auswertung zufolge voriges Jahr etwas seltener krankgeschrieben. Rechnerisch fehlten an einem Arbeitsta…
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Fakten
- Der Anteil der Berufstätigen in Sachsen, die krankgeschrieben wurden, lag bei 6,7 Prozent im Jahr 2024.
- Sachsen weist mit dieser Krankenstands-Quote den niedrigsten Wert aller ostdeutschen Flächenländer auf.
- Die AOK Plus ist die größte Krankenkasse in Sachsen.
- Für die aktuelle Übersicht wurden die Arbeitsunfähigkeitsfälle von fast 1,2 Millionen AOK-Mitgliedern im Freistaat ausgewertet.
- Der Krankenstand in Deutschland sorgt aktuell wegen der kriselnden Wirtschaft regelmäßig für politische Debatten.
- Die CDU beschloss auf ihrem Bundesparteitag vor wenigen Wochen, die telefonische Krankschreibung abschaffen zu wollen.
- Die SPD ließ danach über ihren parlamentarischen Geschäftsführer im Bundestag, Dirk Wiese ausrichten: Die telefonische Krankschreibung ist absolut sinnvoll.
- Der aktuelle AOK-Plus-Report verzeichnet für Sachsen einen leichten Anstieg bei den kurzen Krankschreibungen innerhalb Jahresfrist.
- Statt 33,8 Prozent waren 35,6 Prozent für ein bis drei Tage ausgestellt.
- Oft reichen ein paar Tage Ruhe, um wieder vollständig fit zu werden. Für Arbeitgeber kann das ebenfalls positiv sein, weil längere Ausfallzeiten teilweise vermieden werden.
- Vor allem der vergleichsweise kleine Anteil an Langzeitkranken sorgt für einen hohen Anteil der Ausfallzeiten.
- Den Angaben zufolge betrafen 3,5 Prozent aller Krankheitsfälle Beschäftigte, die länger als sechs Wochen im Job fehlten.
- Auf sie entfallen allerdings vier von zehn krankheitsbedingten Ausfalltagen.
- Die Hauptstadt Leipzig ist die Location des AOK-Plus-Berichts.