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Volkswagen kürzt 50.000 Stellen: Warum trotz Milliardengewinn Jobs verschwinden
Es ist eine auf den ersten Blick gewaltige Zahl: 50.000 Mitarbeiter sollen bis 2030 weniger in den Werken des Volkswagen Konzerns in Deutschland arbe…
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Fakten
- Volkswagen kürzt 50.000 Stellen
- Die einzelnen Werke der Marken sind ganz unterschiedlich betroffen
- Das sind Teil des Programms zur Ergebnisverbesserung, um die Volkswagen AG langfristig wettbewerbsfähig und robust aufzustellen.
- Vertraglich fixiert waren davon zuletzt – über alle zehn VW-Standorte hinweg – rund 25.000 Stellen
- Die bereits vertraglich fixierten Stellen dürften sich jedoch entsprechend der Größe der einzelnen Standorte verteilen.
- In Osnabrück ist die Zahl der Beschäftigten am Standort ebenfalls bereits leicht gesunken.
- Dort arbeiteten Ende 2024 noch rund 2300 Mitarbeiter.
- Die Einschnitte beim Personal waren bereits im Vorfeld bekannt.
- Die Jobeinschnitte bei Audi (7500 Stellen), Porsche (3900 Stellen) und der Software-Tochter Cariad (1600 Stellen) sind ebenfalls bekannt.
- Die VW-Gruppe weltweit wieder rund 9 Millionen Pkw und Lkw verkauft, also so viele wie 2024.
- Der Nettogewinn ist 2025 um fast die Hälfte auf 6,9 Milliarden Euro eingebrochen, das schlechteste Ergebnis seit dem Diesel-Abgasskandal.
- Die operative Umsatzrendite liegt nur bei 2,8 Prozent.
- Laut Finanzchef Arno Antlitz reicht das nicht, um langfristig in die Zukunft investieren zu können.
- Der Konzern bis 2030 rund 160 Milliarden Euro unter anderem in Produkte, Technologien, Produktionsstätten und Infrastruktur investieren wolle – fast 23-mal so viel, wie die Wolfsburger 2025 verdient haben.
- Die Kosten müssen also runter.
- Ein Teil dieser Einsparungen kommt aus dem Stellenabbau.
- Toyota brauchte dafür deutlich weniger Beschäftigte.
- Statt rund 670.000 beschäftigen die Japaner lediglich rund 370.000 Mitarbeiter weltweit.
- Volkswagen steht oftmals im Fokus, aber die Autobranche insgesamt baut in Deutschland Arbeitsplätze ab.
- Dem Statistischen Bundesamt zufolge arbeiteten zum Ende des dritten Quartals 2025 gut 48.700 weniger Menschen in dem Bereich als ein Jahr zuvor.
- Mit 721.400 Menschen erreichte die Beschäftigung in der Autoindustrie einen Tiefstand seit Mitte 2011.
- Die Zulieferer sind deutlich stärker vom Jobabbau betroffen als die Hersteller.
- Auch sie sparen am Personal.
- Das Handelsblatt schrieb von 4000 Beschäftigten, die laut einem Insider Mercedes-Benz mit einer Abfindung verlassen hatten.
- Die Restrukturierung – vor allem Abfindungen und weitere Kosten des Personalabbaus – kostet den Konzern einiges.
- Alleine in der Autosparte Mercedes-Benz Cars addiert sich die Summe auf insgesamt 1,2 Milliarden Euro
- Im Gesamtkonzern sind es 1,6 Milliarden.
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