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Picnic startet in Sachsen: Der harte Konkurrenzkampf der Lieferdienste in Dresden und Leipzig
Der Milchmann ist nach Sachsen zurückgekehrt – nur ohne Pferdewagen und Kanne. Stattdessen rollen Elektrofahrzeuge durch Dresdner Stadtteile und brin…
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Fakten
- Der niederländische Online-Supermarkt Picnic ist in Dresden gestartet.
- Picnic zielt mit seinem "Milchmann-Prinzip" auf die Platzhirsche in Sachsen an.
- Erik Maier, Leiter der Professur Marketing an der TU Chemnitz, sagt: "In Leipzig und Dresden beginnt jetzt die nächste Phase im Kampf der Lieferdienste."
- Der Online-Handel mit Lebensmitteln wächst laut Unternehmensberatung PwC bis 2030 um durchschnittlich acht Prozent im Jahr.
- Jeder sechste Euro landet bereits heute im digitalen Einkaufswagen.
- Picnic bündelt die Lieferungen per E-Transporter nach dem modernen "Milchmann-Prinzip".
- Der Kontrast zur Konkurrenz ist scharf: Während Rewe erst ab 120 Euro kostenlos liefert und Flink unter 59 Euro eine Gebühr aufschlägt, bringt Picnic den Einkauf bereits ab 45 Euro gratis an die Haustür.
- Bestellungen müssen bis zum Vortag der Lieferung aufgegeben werden.
- In Dresden fahren die Niederländer mit 43 Mitarbeitern und 21 Fahrzeugen durch die Straßen.
- Picnic hat ein Logistikzentrum in Kabelsketal (Saalekreis) eröffnet und beliefert von da aus bereits Halle (Saale).
- Leipzig rückt als Nächstes ins Visier.
- Die Landeshauptstadt Dresden ist der Startort für Picnic.
- Der Markt agiert gnadenlos: "Aber genau dort wird niemand liefern. Denn das rechnet sich nicht."
- Rewe beliefert Leipzig und Dresden aus einem Leipziger Versandzentrum mit knapp 220 Beschäftigten.
- Flink setzt auf einen Abholservice in den Märkten und gibt Kunden im Schnitt über 45 Euro aus.
- Die Sachsen gelten als preissensibel und als gewiefte Vergleicher.