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Historische Straßenbahn in Dresden: Als die Lockwitztalbahn bis Kreischa fuhr

Mit der Straßenbahn nach Kreischa: Vor 120 Jahren, am 3. März 1906, rollten das erste Mal Fahrgäste mit der Lockwitztalbahn von Niedersedlitz in das …

Fakten

  • Die Lockwitztalbahn wurde am 3. März 1906 eröffnet.
  • Die Bahn fuhr von Niedersedlitz nach Kreischa und hatte eine Spurweite von einem Meter.
  • Die Bahn war ursprünglich für den Transport von Menschen und Postkutschen konzipiert.
  • Die Bahn wurde 1977 durch einen Linienbus ersetzt.
  • Die Lockwitztalbahn wurde am 18. Dezember 1977 stillgelegt.
  • Die Stasi holte am letzten Tag der Bahn eine schwarze Fahne vom Dach der Bäckerei Gehre in Lockwitz.
  • Die Belastung nach dem Krieg war hoch, da viele ausgebombte Dresdner im Umland untergekommen waren.
  • Der Verband bestand aus den Gemeinden Kreischa, Lockwitz, Sobrigau, Gombsen, Lungkwitz, Niedersedlitz und Saida/Wittgensdorf.
  • Die Bahn fuhr durchs Lockwitztal vorbei an Donath's Obstweinkellerei, einer Makkaronifabrik und an Rügers Schokoladenfabrik.
  • Die Bahn wurde von rund 372.000 Fahrgästen genutzt im Eröffnungsjahr.
  • Die Bahn erzielte 1913 das erste Mal einen Gewinn.
  • Die Dresdner Überland-Verkehrsgesellschaft (DRÜVG) übernahm die Lockwitztalbahn 1928.
  • Die Busse erweisen sich als schneller und kostengünstiger als die Straßenbahn in den 1930er-Jahren.
  • Die Fahrgastzahlen stiegen während des Zweiten Weltkriegs stark an.
  • Die Stadt Dresden beschloss 1975 eine Umstellung auf Busbetrieb.
  • Die Umstellung auf Busbetrieb war zunächst geheim, aber die Beliebtheit der Bahn wurde später erkannt.
  • Die letzte Bahn fuhren am Morgen des 18. Dezember 1977.