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Sachsen: Keiner hat mehr Lust aufs Klima - das rächt sich nun

Die Spritpreise steigen und steigen. Der Tanktourismus hat neue Ausmaße erreicht. Lange Autoschlangen stehen vor den Zapfsäulen in Tschechien und Pol…

Fakten

  • Die Spritpreise steigen und steigen.
  • Der Tanktourismus hat neue Ausmaße erreicht.
  • Lange Autoschlangen stehen vor den Zapfsäulen in Tschechien und Polen.
  • Erste Tankstellen waren dort schon vorübergehend leergekauft.
  • Viele Menschen blicken mit Wut und Sorge auf die Preise.
  • Der Iran-Krieg hat unmittelbar zur Folge, dass sich Autofahrer und Autofahrerinnen wohl auf deutlich über zwei Euro pro Liter einstellen müssen.
  • Die Energierechnung könnte für viele unbezahlbar werden.
  • Klimaschutz auf die lange Bank gedrückt haben.
  • Laut jüngsten Umfragen zweifeln immer mehr Menschen an der Energiewende.
  • In Sachsen ganz besonderes Elektroautos werden hier zwar produziert, aber kaum gefahren.
  • Vielerorts werden sofort Protestplakate verteilt, sobald ein Windrad oder eine Solaranlage geplant ist.
  • Beispiel Landkreis Leipzig: Dort stimmte die Mehrheit in einem Bürgerentscheid gegen Windräder.
  • Beispiel Jöhstadt im Erzgebirge: Demonstranten versammelten sich zuletzt in dem Dorf gegen die Technologie.
  • Beispiel Wermsdorf bei Oschatz: Der Investor eines Solarparks zieht sich zurück wegen anhaltender Bürgerproteste und langwierigem Netzausbau.
  • Beispiel Niesky: Auf Facebook macht eine Gruppe Stimmung gegen neue Windräder.
  • Über 40 Initiativen gegen Windräder gibt es in Sachsen.
  • Die Bundesregierung bremst den Klimaschutz – ob bei den Reformen für das Heizungsgesetz oder für das Erneuerbare-Energien-Gesetz.
  • Wirtschaftsministerin Katharina Reiche (CDU) will nun die Förderung privater Solaranlagen streichen – ein Fehler.
  • Vergangenes Jahr war es zu trocken und zu warm in Sachsen.
  • Die Talsperren kommen mit nicht genug Wasser aus dem Winter.
  • Das musste zuletzt Sachsens Agrarminister Georg-Ludwig von Breitenbuch (CDU) verkünden, zu dessen Umweltpolitik es auch gehört, mehr Pestizide in der Landwirtschaft zuzulassen und die Düngeregeln aufzuweichen – trotz katastrophaler Nitratwerte im Grundwasser.
  • Auch dieses Jahr soll es laut Deutschem Wetterdienst in Sachsen wieder zu warm und zu trocken werden.
  • Dort starben allein im vergangenen Jahr wegen der Hitze in Deutschland etwa 2.500 Menschen.
  • Auch in Sachsen klettern die Feinstaubwerte regelmäßig über den Grenzwert.
  • Im Februar verschwand der Dreck durch Abgase für mehrere Tage nicht aus der Luft.
  • Klimawandel, Artensterben, Umweltverschmutzung stellen also ebenfalls große Bedrohungen dar.
  • Sachsen
  • Die Macht der vielen hat den Kohleausstieg erstritten.
  • Vegane Produkte sind in den Supermarktregalen nicht mehr wegzudenken, Radwege werden ausgebaut, der Absatz an Wärmepumpen steigt, der Biomarkt wächst weiter.
  • Autokonzerne richten vermehrt ihre Produktion auf E-Mobilität aus.
  • Noch immer sorgen sich mehr als 70 Prozent der Bevölkerung in Deutschland um die negativen Folgen des Klimawandels, zeigt eine Studie des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt.
  • Die Energiewende für viele nach wie vor ein wichtiges Thema ist.
  • Klimaschutz darf nicht überfordern und verunsichern – das hat die Abwahl der Ampelkoalition gezeigt.
  • Vielfältig sind die Meinungen zu Klimaschutz in Deutschland.
  • Wer ein Solardach hat, kann autark und selbstbestimmt den Geschirrspüler laufen lassen. Dagegen gibt es auch keine Proteste.
  • Je rascher Autos, Heizungen, Bahnen elektrifiziert sind, desto unabhängiger sind wir von unkalkulierbaren Ölpreis-Sprüngen und geopolitischem Großmachtgehabe.
  • Je schneller der Ausbau der erneuerbaren Energien, desto freier sind wir von autoritären Regimen und intransparenten Mineralölkonzernen.
  • Je klarer der Kurs, desto weniger Unsicherheit bei Unternehmen und in der Bevölkerung.
  • Deutschland als eine der größten Wirtschaftsnationen kann Vorbild sein.
  • Klimaschutz bleibt anstrengend, und darf nicht auf Kosten des Einzelnen geschehen.
  • Aber es bleibt dabei: Wir entscheiden heute, in welcher Zukunft unsere Kinder und Enkel leben werden.